Gedanken zum Weltnudeltag

Weltnudeltag : Kerschdscher schlagen Teigwaren

Oh nee! Nicht schon wieder Nudeln. Dieses kindliche Wehklagen sollte meiner Mutter noch immer in den Ohren klingeln. Denn auch wenn es mehrere Tage keine Nudeln gegeben hatte – tauchten sie auf dem Mittagstisch auf, tauchte ich meistens ab.

Wobei: Hin und wieder esse ich sie heute ja ganz gerne – vor allem, wenn sie mit brauner Butter verfeinert wurden. Doch diese Sternenküche-Raffinesse geht mit einer kalorientechnischen Aufwertung der eh schon nahrhaften Teigwaren einher. Darum gibt es sie bei uns zuhause, wo Thorsten meist selbst den Kochlöffel schwingt, eher selten. Und wenn doch, gehört eine selbst gemachte Tomatensoße dazu. Und auf jeden Fall Kerschdscher. Für Nicht-Saarländer: Gebratene Kartoffeln mit knuspriger Kruste. Ohne Grommbeere ist es kein richtiges Essen. Und nein, ich bin nicht Volkers Papa.

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