Fußball-Landesliga: SG Neunkirchen-Selbach - SF Güdesweiler

Fußball : Letzte Chance für die SG Neunkirchen-Selbach

Diese Niederlage tat richtig weh: Am vergangenen Samstag verlor der Tabellenvierte der Fußball-Landesliga Nord, die SG Neunkirchen-Selbach, bei der SG Schiffweiler-Landsweiler/Reden (Fünfter) mit 4:5. Damit verpasste das Team von Trainer Georg Müller die Chance bis auf vier Zähler an das Führungs-Duo SG Saubach und SV Überroth heranzurücken.

Will die SG im Aufstiegsrennen bleiben, ist ein Heimsieg am Samstag, 6. April, um 15.30 Uhr im Derby gegen die SF Güdesweiler Pflicht. Eine Woche danach reist das Team zum Spitzenreiter Saubach. Der Spielausschuss-Vorsitzende der SG, Heiko Schohl, ist nach der Niederlage in Schiffweiler ernüchtert. „Ich glaube nicht, dass wir noch einmal oben angreifen können. Dafür fehlt uns diese Saison einfach die Konstanz“, sagt er.

Unterdessen sind bei Neunkirchen-Selbach die Planungen für die kommende Saison schon weit vorangeschritten. Mit Christian Konerth (zum VfB Theley) wird es wohl nur einen Abgang geben. Der Rest des Teams, darunter auch Rico Altmeyer, der mit 28 Treffern die Torjägerliste der Liga anführt, hat für die Spielzeit 2019/20 zugesagt.

Auch sechs Neuzugänge stehen bereits fest: Philip Schäfer kehrt nach einem Jahr bei Verbandsligist SG Bostalsee nach Neunkirchen-Selbach zurück. Vom SC Birkenfeld wechseln Noah Sauerwein und Nicolas Pellens zum Landesligisten. Silvan Rosenau kommt vom FC Brücken. Des Weiteren rücken Noah Hannebauer und Luca Feld aus der eigenen Jugend fest in den Aktiven-Kader auf.

Bei Neunkirchen-Selbach wird mit Lothar Pesch (wir berichteten) kommende Runde auch ein neuer Trainer in der sportlichen Verantwortung stehen. Bei den SF Güdesweiler haben dagegen die Spielertrainer Christopher Linn und Luca Greco ihre Verträge verlängert. „Wir sind mit dem Ziel hierhin gewechselt mittel- und langfristig etwas aufzubauen“, sagt Linn zur Verlängerung des Duos. Aktuell läuft bei den Sportfreunden allerdings noch nicht alles rund. Als Tabellenzwölfter haben die Rot-Weißen nur einen Zähler Vorsprung vor einem möglichen Abstiegsplatz.

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