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Furschweilers Feldspieler Hautz kann es auch im Kasten

Furschweilers Feldspieler Hautz kann es auch im Kasten

Furschweiler. Jochen Hautz war vergangene Saison aus dem Mittelfeld des Fußball-Kreisligisten SV Furschweiler nicht wegzudenken. Der schussgewaltige 20-Jährige hatte mit 21 Toren maßgeblichen Anteil am Meistertitel des SVF in der Kreisliga A Weiselberg. In dieser Saison hat Hautz aber noch kein Spiel im Mittelfeld gemacht und noch kein Tor geschossen

Furschweiler. Jochen Hautz war vergangene Saison aus dem Mittelfeld des Fußball-Kreisligisten SV Furschweiler nicht wegzudenken. Der schussgewaltige 20-Jährige hatte mit 21 Toren maßgeblichen Anteil am Meistertitel des SVF in der Kreisliga A Weiselberg. In dieser Saison hat Hautz aber noch kein Spiel im Mittelfeld gemacht und noch kein Tor geschossen. Ein Leistungsträger ist er aber geblieben - allerdings jetzt zwischen den Pfosten. Kurz vor dem Saisonauftakt verletzte sich Furschweilers Stamm-Torwart und Spielertrainer Oliver Dreke. Er zog sich bei einem Fahrradunfall einen Schlüsselbeinbruch und Bänderverletzungen in der Schulter zu. "Wir haben gemeinsam mit unserem Spielausschussvorsitzenden Tim Klewitz überlegt, was wir machen sollen", berichtet Thomas Kiefer, der gemeinsam mit Dreke als Spielertrainer arbeitet. "Klewitz hat dann vorgeschlagen, Jochen Hautz ins Tor zu stellen, weil der in der Jugend schon mal als Schlussmann gespielt hat", erzählt Kiefer weiter. Gesagt, getan! Und die Maßnahme stellte sich als voller Erfolg heraus. Denn Furschweiler holte in den ersten drei Spielen sieben Punkte. Einem 2:1-Auftakterfolg bei der SG Steinberg-Deckenhardt-Walhausen folgte ein 2:2 gegen den STV Urweiler und ein 2:1-Sieg beim SV Namborn. "Alle Spiele waren eng - und Jochen hat uns mit Glanzparaden schon Punkte gerettet", freut sich Kiefer. Glanzparaden will Hautz auch an diesem Sonntag zeigen. Dann erwartet Furschweiler zu Hause die SG Dirmingen-Berschweiler. "Das wird eine schwierige Aufgabe. Die neue SG setzt sich ja aus den besten Spielern von zwei Bezirksligisten zusammen", so Kiefer. Ohnehin bleibt der Aufsteiger trotz des guten Starts bescheiden. "Ziel ist nach wie vor der Klassenverbleib. Es kann bis zu vier Absteiger geben und zudem haben wir bislang gegen Mannschaften gepunktet, die vergangene Saison gegen den Abstieg spielten", erklärt Kiefer. sem