FSG Oberthal immer tiefer im Tabellenkeller

FSG Oberthal immer tiefer im Tabellenkeller

Oberthal. Ab der 20. Minute lief nichts mehr zusammen bei der FSG Oberthal/Hirstein. Die Oberliga-Handballerinnen wurden unkonzentriert und verschenkten viele Bälle. Gastgeber SV Zweibrücken nutzte dagegen seine Möglichkeiten und lag zur Halbzeit mit 22:12 vorne. Den immensen Rückstand konnte das Team in Hälfte zwei nicht mehr wettmachen

Oberthal. Ab der 20. Minute lief nichts mehr zusammen bei der FSG Oberthal/Hirstein. Die Oberliga-Handballerinnen wurden unkonzentriert und verschenkten viele Bälle. Gastgeber SV Zweibrücken nutzte dagegen seine Möglichkeiten und lag zur Halbzeit mit 22:12 vorne. Den immensen Rückstand konnte das Team in Hälfte zwei nicht mehr wettmachen. Am Ende musste die FSG vor 80 Zuschauern ihre neunte Saison Niederlage einstecken. Mit 22:31 unterlag sie einem Team aus dem Tabellen-Mittelfeld."Die Niederlage war eindeutig zu hoch", sagt die Trainerin der FSG, Claudia Schikotanz, ihr Team habe Torchancen nicht konsequent genutzt und sei in der Abwehr zu harmlos gewesen. Trotzdem gelang es der FSG lange, die Gegner nicht mehr als vier Tore wegziehen zu lassen. Erst ab der bereits erwähnten 20. Minute häuften sich die Fehler, die für den schlechten Halbzeitstand verantwortlich waren. "Die letzten Minuten der ersten Halbzeit liefen einfach an uns vorbei", sagt Schikotanz, "wir haben uns wieder selbst geschlagen."

Oberthal rangiert mit nur 3:19 Punkten weiter auf dem zweitletzten Platz. Durch den 30:28-Sieg des HSV Merzig in Friesenheim ist der Rückstand auf das rettende Ufer auf sieben Punkte angewachsen. Trotzdem ist Schikotanz davon überzeugt, dass die FSG den Ligaverbleib schafft: "Meine Mannschaft spielt noch nicht, was sie kann." Noch bleibe genug Zeit für eine Aufholjagd, meint Schikotanz. Das Startsignal dazu soll beim nächsten Heimspiel am Samstag, 19 Uhr, gegen Tabellennachbar TuS Weibern II erfolgen.kira

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