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FSG Oberthal-Hirstein: Im Rückraum wird es eng

FSG Oberthal-Hirstein: Im Rückraum wird es eng

Oberthal/Hirstein. Die Handballerinnen der FSG Oberthal-Hirstein klettern nach oben, zumindest für ihr Gruppenfoto auf der Kletterspinne. Bodenständig bleiben die Ziele für ihre zweite Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. "Hauptsache ist, dass wir die Klasse halten", sagt Spielerin Silja Collet. Noch zwei Wochen bleiben bis zum Saisonstart

Oberthal/Hirstein. Die Handballerinnen der FSG Oberthal-Hirstein klettern nach oben, zumindest für ihr Gruppenfoto auf der Kletterspinne. Bodenständig bleiben die Ziele für ihre zweite Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. "Hauptsache ist, dass wir die Klasse halten", sagt Spielerin Silja Collet. Noch zwei Wochen bleiben bis zum Saisonstart. Seit Juni trainieren die Handballerinnen der FSG drei Mal in der Woche, unter anderem im Fitness-Studio. Zusätzlich absolvieren sie am Wochenende Spiele. In der ersten Trainingsphase habe der Schwerpunkt auf Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit gelegen. Nun sei es wichtig, sich um die Feinabstimmung und das Zusammenspiel zu kümmern - meint der neue Co-Trainer der Oberthaler Frauen, Dominik Rudolphy. In den bisherigen Vorbereitungsspielen habe sich die Mannschaft gut präsentiert, es fehle aber noch etwas an Aggressivität: "Sie müssen den Gegnern zeigen, dass sie gewinnen wollen", sagt Rudolphy. Der neue Trainer bringe Pepp in die Mannschaft, lobt Silja Collet den Neuzugang. "Er tritt uns in den Allerwertesten."Spielführerin Glaser ist weg Neben dem neuen Co-Trainer gibt es im Kader der FSG nur kleine Veränderungen: Spielführerin Britta Glaser hat das Team verlassen, ihre Nachfolgerin für das Spielführeramt bestimmt die Mannschaft in den nächsten Wochen demokratisch. Aus der zweiten Mannschaft sind Shari Kirsch und Svenja Rausch dazugestoßen. Im Laufe der Saison kommen personell gesehen allerdings einige Schwierigkeiten auf die Oberthaler zu. Bereits Ende Oktober schnürt Christina Schuh ihren Rucksack und reist durch Australien. Im Januar startet für Alice Winter ihr Auslandssemester und Carina Ost möchte ein Jahr als Au-pair arbeiten. Vor allem im Rückraum werde es dann eng, fürchtet Rudolphy: "Uns bleiben dann vier Spielerinnen für drei Positionen." Um die Rückrunde zu überstehen, müsse die Mannschaft versuchen, in der Hinrunde möglichst viele Punkte zu holen - mutmaßt auch Silja Collet. Ein Lichtblick ist, dass die langzeitverletzte Lisa Lambert wahrscheinlich Ende des Jahres wieder eingesetzt werden kann. "Dass die Mannschaft sich wenig verändert hat, ist ein Vorteil", sagt Rudolphy, aber die Klasse sei schwieriger geworden. Am 12. September in Wittlich müssen die Oberthalerinnen beweisen, wo sie stehen. kira

Am RandeBeim Müller-Kleber-Gedächtnisturnier des Liga-Konkurrenten HSV Merzig-Hilbringen hat die FSG am Sonntag lediglich den fünften Platz belegt. In der Vorrunde unterlag die Mannschaft dem Bezirksligisten und späteren Finalisten TBS Saarbrücken mit 11:13. Gegen den HSV Merzig-Hilbringen gab es eine 9:12-Niederlage. "Beide Teams waren nicht komplett, deshalb war das Spiel kein Gradmesser", möchte HSV-Trainer Andreas Kiedron das Ergebnis nicht überbewerten. Im Spiel um Platz fünf siegte die FSG 18:15 gegen Merzig II. red