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Freisener Glücksbringer für die Freunde der US-Armee

Freisener Glücksbringer für die Freunde der US-Armee

Baumholder. Etwas Wehmut lag in der Luft, als Oberstleutnant Derek Rountree, gastgebender Kommandeur der US Army Garnison Baumholder, den rund 200 Besuchern des Neujahrsempfangs am Donnerstagnachmittag zuprostete. Denn für ihn war es "nach drei wundervollen Jahren" der letzte Neujahrsempfang im festlichen Rheinlander-Club

Baumholder. Etwas Wehmut lag in der Luft, als Oberstleutnant Derek Rountree, gastgebender Kommandeur der US Army Garnison Baumholder, den rund 200 Besuchern des Neujahrsempfangs am Donnerstagnachmittag zuprostete. Denn für ihn war es "nach drei wundervollen Jahren" der letzte Neujahrsempfang im festlichen Rheinlander-Club. Im Sommer verlassen er und seine Frau Carola den Westrich in Richtung Washington. Aber sie sind nicht die Einzigen, die versetzt werden. Auch Brigadegeneral Raymond Thomas und Oberst Robert White, der Kommandeur der Zweiten Brigade, sowie alle Bataillonskommandeure der Zweiten Brigade werden Baumholder verlassen, sobald sie aus dem Irak zurückgekehrt sind. Für sie alle sprach Rountree, als er zu den deutschen und amerikanischen Gästen - auch einige aus dem Landkreis St. Wendel waren gekommen - sagte: "Dank Ihnen ist Baumholder eine wunderschöne Gemeinde, wo sich Soldaten und deren Familien wohl fühlen und gerne leben."Die Verlegung in den Irak nannte Rountree als eines der wichtigsten Ereignisse im vergangenen Jahr. So galten seine ersten Gedanken auch den Gefallenen, die nicht mehr nach Baumholder zurückkehren werden. Aber es gab auch Erfreuliches aus dem Jahr 2008 zu berichten. So wurde das Lebensmittelgeschäft auf dem Standort zum besten der US-Armee gewählt, auch die Army-Sozialabteilung sowie der Zivilangestellte Eiko Holzinger seien weltweit spitze. Die größte Freude bereitete wohl allen Beteiligten 2008, dass Baumholder als dauerhafter Standort erhalten bleibt. Das war aber nur eines von vielen Thema, über die sich die Gäste unterhielten. Unter ihnen war nicht nur Freisens Bürgermeister Wolfgang Alles, sondern auch der Freisener Ortsvorsteher Gerd Staudt. Er war aber nicht nur zum Vergnügen da. Denn als einer der obligatorischen Schornsteinfeger überreichte er den Gästen kleine schwarze Ebenbilder als Glücksbringer. him