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Zwischen Esel, Nikolaus und vielen Leckereien

Zwischen Esel, Nikolaus und vielen Leckereien

Zahlreiche Kinder drängeln sich beim 15. Advents- und Nikolausmarkt aufgeregt durch die Menschenmenge auf dem Pastor-Peter-Haus-Platz in Oberkirchen. Jeder will der Erste sein, der vom Nikolaus eine Geschenktüte erhält. Auch der zweijährige Silas Portugall kann schnell ein Präsent erhaschen und spähte neugierig hinein. "Schau mal, es sind Äpfel, Nüsse, Mandarinen und ein Schoko-Nikolaus drin", zählt seine Mutter Vanessa auf.

"Die Kinder lieben es, wenn der Nikolaus kommt, das ist jedes Jahr das Highlight des Marktes. Eduard Alles macht das auch einfach super", lobt der Oberkircher Ortsvorsteher Herbert Meinl. Ein Publikumsmagnet sind auch die beiden zahmen Esel Hercules und Rosa, die Besitzer Daniel Künzer stolz über den Platz führt. Ängstlich scheinen die Tiere nicht zu sein. "Ich bin schon öfter mit den beiden hier gewesen, sie sind das schon gewohnt", sagt der Oberkircher und lächelt, während kleine Besucher begeistert über Hercules' Fell streicheln.

Nebenan stöbern Besucher an den Marktbuden. "Mit dabei sind in diesem Jahr die Straußjugend, FCO-Jugend, SPD , Jusos, CDU , Kirchengemeinde, der Reitverein, die Quackenmühle und eine Privatgruppe", erklärt Meinl. Stände mit glitzernden Dekorationsartikeln, Bastelarbeiten und Handwerklichem reihen sich an Buden mit kulinarischen Köstlichkeiten.

Auch am Stand von Korina Schnur drängen sich Besucher. "Ich habe schon viel verkauft", so die Oberkircherin und deutet auf weihnachtliche Gestecke und beleuchtete Kugeln. Das Interesse an ihren Arbeiten freue sie sehr, da sie ihr Hobby liebe. "Ich bastele schon seit ich denken kann. Es macht mir Spaß und um die ganzen Sachen hier herzustellen, habe ich sogar extra eine Nachtschicht eingelegt", sagt sie und lacht.

Neuer Standort ist gute Wahl

Einige Stände weiter spielt die Volkshauskapelle auf. So mancher Besucher wippt im Takt mit und wärmt sich an Heizpilzen, um der Kälte zu trotzen. Viele bestaunen auch den von Kindern der Grundschule liebevoll geschmückten Tannenbaum. "Ich finde den Markt sehr schön, ich war schon öfter hier. In diesem Jahr gefällt es mir aber noch besser, da es hier auf dem Pastor-Peter-Haus-Platz nicht so beengt ist", erklärt Besucherin Vanessa Portugall. Aus technischen und organisatorischen Gründen wurde der Markt vom bisherigen Platz in der Nähe der Kirche verlegt. "Es wäre dort einfach zu eng gewesen für so viele Stände ", so der Ortsvorsteher. Doch er freue sich umsomehr, dass so viele Vereine mitgemacht haben und hofft auf ebenso gute Resonanz im nächsten Jahr.