Zahl der Blutspender stabil halten

Zahl der Blutspender stabil halten

Oberkirchen. Seit Jahren geht die Zahl der Blutspender in fast allen Ortsvereinen des Deutschen Roten Kreuzes zurück. Auch Oberkirchen merkt das. Trotzdem ist Schatzmeister Herbert Meinl, der den Ortsverein im Jahre 1969 gegründet hat und dessen Vorsitzender er 27 Jahre lang war, aus doppeltem Grund optimistisch. Einmal hat er festgestellt, dass die Zahl der Erstspender 2009 zugenommen hat

Oberkirchen. Seit Jahren geht die Zahl der Blutspender in fast allen Ortsvereinen des Deutschen Roten Kreuzes zurück. Auch Oberkirchen merkt das. Trotzdem ist Schatzmeister Herbert Meinl, der den Ortsverein im Jahre 1969 gegründet hat und dessen Vorsitzender er 27 Jahre lang war, aus doppeltem Grund optimistisch. Einmal hat er festgestellt, dass die Zahl der Erstspender 2009 zugenommen hat. Zum andern hat Oberkirchen ein starkes und sehr aktives Jugendrotkreuz. Diese Fakten können seiner Meinung nach dafür sorgen, dass die Zahl der Blutspenden in den nächsten Jahren stabil bleibt.Zum letzten Termin für 2009 kamen 67 Blutspender in die Oberkircher Grundschule. Unter ihnen waren sieben Erstspender. Seit der Ortsverein gegründet wurde hat es 123 Blutspendetermine gegeben. Dabei wurden 15 133 Personen zur Ader gelassen. Durchschnittlich kamen also 123 Bürger zu den Terminen, die inzwischen vier- bis fünf Mal im Jahr angeboten werden. Zwei Jubilare wurden besonders geehrt: Dieter Neurohr für 100 Blutspenden und Jürgen Herzog für 75. Sie erhielten eine Urkunde, eine Ehrennadel und ein Geschenk. Der 66-jährige Jürgen Herzog stammt aus Lübeck und kam vor 30 Jahren aus beruflichen Gründen nach Oberkirchen. Durch einen Arbeitskollegen wurde er auf den DRK-Ortsverein aufmerksam. Er trat ihm bei und absolvierte eine Ausbildung als Rotkreuzhelfer. Was lag ihm näher, als sich ebenfalls in die Reihe der Blutspender zu stellen. Im Herbst 1973 war Jürgen Herzog erstmals dabei. "Ich bin gesund, warum sollte ich nicht Blut spenden für die Menschen, die es dringend brauchen", sagte der Rotkreuzler gegenüber der SZ. "Blut kann durch nichts ersetzt werden. Man kann es auch nicht künstlich herstellen. Vielen Patienten kann nur durch Blut geholfen werden. Und deshalb bin ich regelmäßig dabei." 31 Helferinnen und Helfer waren an diesem Spendentag im Einsatz. Die Frauen nutzten die Schulküche, um die Mahlzeiten zuzubereiten. Der Verein achtet darauf, dass bei den Einkäufen Metzger und Bäcker aus dem Dorf berücksichtigt werden.

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