1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Freisen

Wohnhausbrand in der Nacht auf Montag in Grügelborn

Einsatz in Grügelborn : Haus nach Brand unbewohnbar

Zwei Frauen und ein Kleinkind kommen aktuell bei Verwandten unter. In der Nacht auf Montag stand der Dachstuhl des Gebäudes in Flammen. Wie es dazu kam, ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

Es ist mitten in der Nacht zu Montag gewesen, als die Melder der Feuerwehrangehörigen in der Gemeinde Freisen losschrillten. Gegen 3.30 Uhr meldete die Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg einem Wohnhausbrand in der Lindenbornstraße in Grügelborn. Kurz darauf war schon der erste Retter im Einsatz. „Der stellvertretende Wehrführer der Gemeinde Freisen wohnt nur einige Häuser weiter“, berichtet Dirk Schäfer, Brandinspekteur im Landkreis St. Wendel. Zu diesem Zeitpunkt habe der Dachstuhl eines Hauses in einer Reihenhaussiedlung bereits komplett gebrannt.

Der Vize-Wehrführer kümmerte sich laut Schäfer umgehend darum, dass die Bewohner der betroffenen Gebäude, vier Erwachsene und ein Kleinkind, diese verlassen konnten. Sie blieben unverletzt.

„Mit vereinten Kräften wurde versucht, eine Brandausbreitung auf ein benachbartes Wohnhaus zu verhindern“, sagt Schäfer. Dies sei durch die Intensität des Feuers nur bedingt gelungen. Flammen griffen auf Teile des Dachstuhles über. Allerdings sei es durch das gezielte Löschen von innen und außen gelungen, die unteren Etagen des Hauses zu retten. Diese seien, nachdem sie vom Rauch befreit wurden, weiterhin bewohnbar.

Dieses Glück haben die Bewohner des hauptsächlich vom Brand betroffenen Gebäudes nicht. Sie können vorerst nicht in ihr Zuhause zurück. Zwei Frauen und ein Kleinkind kommen aktuell bei Angehörigen unter.

Während des Einsatzes klagten zwei Feuerwehrangehörige über Kreislaufprobleme. Sie wurden vom Rettungsdienst ins St. Wendler Krankenhaus gebracht. „Beide konnten die Klinik glücklicherweise nach kurzer Behandlung wieder verlassen“, sagt Schäfer.

Bis 10.30 Uhr war die Feuerwehr vor Ort. Wie der Brand entstanden ist, konnte der Kreisbrandinspekteur nicht sagen. Auch zur Höhe des entstandenen Schadens lagen ihm noch keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz waren: Löschbezirke Grügelborn, Reitscheid, Freisen, Haupersweiler, Oberkirchen, St.Wendel – Kernstadt, Gerätewagen Atemschutz Hasborn-Dautweiler, Rettungswagen DRK St. Wendel, Freisen, Walhausen, Notarzt St. Wendel, DRK-Ortsverein St. Wendel, DRK-Verpflegungszug, Energieversorger Strom und Wasser, Baubetriebshof Freisen, Ordnungsbehörde Freisen, Untere Bauaufsicht sowie die Polizei.