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„Wir verteidigen nicht mehr so konsequent“

„Wir verteidigen nicht mehr so konsequent“

Fußball-Verbandsligist FC Freisen will in der Tabelle weiter vorne mitmischen. Dazu benötigt der Fünftplatzierte an diesem Sonntag im Heimspiel einen Sieg über Verfolger SV Thalexweiler.

Spielerisch nicht schlecht, aber wenig effizient sind aus Sicht von Trainer Christian Schübelin die vergangenen drei Spiele des FC Freisen in der Fußball-Verbandsliga verlaufen. Nur zwei Punkte sprangen für die Mannschaft heraus, die dadurch auf den fünften Tabellenplatz abrutschte. "Den kleinen Negativtrend", so Schübelin, will der FCF an diesem Sonntag, 15 Uhr, mit einem Erfolgserlebnis gegen den unteren Tabellennachbarn SV Thalexweiler stoppen. "Eine Mannschaft wächst auch mit negativen Erlebnissen. Ich bin überzeugt, dass meine Mannschaft wieder in die Spur kommen wird", meint Schübelin.

Den Hebel hat er während der Trainingswoche beim Defensivverhalten seiner Kicker angesetzt. "Wir verteidigen nicht mehr so konsequent. In den vergangenen fünf Spielen haben wir 13 Gegentore kassiert, das ist zu viel. Davor waren es nur zwei", stellt er fest. Zwar habe man da unter anderem gegen die Top-Teams der Liga gespielt, doch auch gegen den Tabellenzwölften Rentrisch (2:4) lief es nicht. "Wir hatten dort Ballbesitz ohne Ende, fangen uns aber vier Tore ein", hadert der Übungsleiter.

Den kommenden Gegner SV Thalexweiler bezeichnet er als harten Brocken. "Die Mannschaft ist mit sehr guten Kickern besetzt. Pascal Petry und Manuel Schirra haben riesige Oberliga-Erfahrung beim SV Hasborn gesammelt", so Schübelin. Doch der 35-Jährige will das Leistungspotenzial seiner eigenen Akteure auch nicht kleinreden. "Bislang haben wir deutlich gezeigt, dass wir gegen alle Mannschaften mithalten konnten."

Sorgen bereitet ihm noch die Nominierung seiner Startelf. Wegen einer Prellung am Zeh hat Spielführer Steven Klos das Training am Mittwoch abbrechen müssen. Sebastian Schad laboriert an einer Knochenhaut-Entzündung. Sein Einsatz ist ebenfalls fraglich. "Frühestens beim Warmlaufen wissen wir, ob er spielen kann." Angreifer Christian Bur wird nach seiner Nierenprellung voraussichtlich erst zur Rückrunde wieder ins Geschehen eingreifen können.