1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Freisen

Volleyball: SSC Freisen empfängt am Samstag im letzten Heimspiel Umkirch

Volleyball : Kommt beim SSC noch das Tüpfelchen aufs I?

Der Volleyball-Drittligist SSC Freisen empfängt am Samstag im letzten Heimspiel der Saison den Tabellennachbarn VfR Umkirch.

Die Volleyballerinnen des SSC Freisen treffen an diesem Samstag in der 3. Liga Süd um 18.30 Uhr zu Hause auf den VfR Umkirch. Mit einem Sieg gegen den Tabellenvierten könnte der Aufsteiger zwei Spieltage vor dem Runden-Ende die allerletzten Zweifel am Ligaverbleib beseitigen. „Wir haben uns diese Saison hervorragend geschlagen, das hätte ich so nicht gedacht“, bilanziert Trainerin Brigitte Schumacher. „Der Klassenverbleib wäre jetzt das Tüpfelchen auf dem I.“

Stolze 24 Zähler holte der Neuling bislang aus 17 Begegnungen. Damit steht Freisen aktuell auf Rang fünf der Tabelle. Vor allem zu Hause begeisterte das Team seine Fans mit starken Leistungen wie beispielsweise bei den 3:2-Erfolgen gegen die Spitzenteams SV Karlsruhe-Beiertheim (Zweiter) oder im Derby gegen den TV Lebach (Dritter).

Das sprach sich schnell herum. Freisen konnte seinen Zuschauerschnitt deutlich steigern. Fast immer kamen mindestens 200 Besucher zu den Heimspielen. „Wir haben das Interesse der Bevölkerung geweckt“, freut sich Schumacher. „Mittlerweile kommen auch immer mehr Leute zu uns, die eigentlich nichts mit Volleyball am Hut haben.“ Um sich bei den treuen Fans für die Unterstützung zu bedanken, wird es am Samstag gegen Umkirch verbilligte Getränke geben.

Sportlich wird das Duell gegen den Mitaufsteiger wohl eine harte Nuss: Mit vier Zählern mehr als Freisen ist Umkirch Tabellenvierter. Im Hinspiel unterlag der SSC klar mit 0:3. „Das war aber auch unser erstes Spiel, da wussten wir noch nicht ganz genau, wie die 3. Liga funktioniert“, sagt Schumacher. „Mittlerweile haben wir aber viel Erfahrung gesammelt und können besser dagegen halten.“ Ein weiterer Fakt, der Hoffnung macht, dass Freisen gegen den VfR den Ligaverbleib endgültig eintüten kann, ist die Tatsache, dass beim Gegner nicht immer alle Leistungsträgerinnen mit zu den Auswärtsspielen fahren.

Unabhängig davon, ob der Ligaverbleib gelingt oder nicht, ist Freisen derzeit noch auf der Suche nach Verstärkung für die kommende Saison. Denn mit Noreen Geenen wird eine Spielerin den Club wohl verlassen, da sie sich nach Abschluss ihres Wirtschaftspsychologie-Studiums deutschlandweit bei Unternehmen beworben hat.

Auch bei Joanna Barth, die ihr Lehramtsstudium in Trier abgeschlossen hat, deuten die Zeichen berufsbedingt auf einen Abschied vom SSC. Bereits seit Januar spielt Mara Caccioppo nicht mehr für die Nordsaarländerinnen, da ihr der Aufwand zu groß geworden ist. „Deshalb brauchen wir noch zwei Spielerinnen“, erklärt Schumacher. Um die Abgänge zu kompensieren, wird zudem die 16-jährige Lara Fox (Zuspiel oder Diagonal-Angriff) aus der eigenen Jugend in den Drittliga-Kader aufrücken.

www.sscfreisen.de/volleyball