Unfall mit Gefahrengut-Transporter auf der A 62 bei Freisen

Unfall auf der A 62 : Gefahrengut-Transporter verunglückt bei Freisen

Das Fahrzeug kam am Freitagmorgen auf der A 62 bei Freisen vor der Straße ab. Der Fahrer blieb unverletzt.

Ein Gefahrengut-Transporter ist am Freitagmorgen auf der Autobahn 62 in Schieflage geraten. Zunächst wurde befürchtet, dass bei dem Unfall 1000 Liter Betriebsmitteln ausgelaufen sein könnte. „Man kann von großem Glück sprechen, dass keine Flüssigkeit ausgetreten ist“, sagt St. Wendels Brandinspekteur Dirk Schäfer.

Aber der Reihe nach. Um 9.51 Uhr wurden die Feuerwehren der Gemeinde Freisen sowie aus der Verbandsgemeinde Birkenfeld zu einem Verkehrsunfall auf die A 62 gerufen. Die Unfallstelle lag – bei winterlichen Straßenverhältnissen – zwischen den Anschlussstellen Birkenfeld und Freisen in Fahrtrichtung Kaiserslautern.

Der Verkehr kann auf der A 62 bei Freisen in Richtung Kaiserslautern nur einspurig laufen. Foto: Dirk Schäfer

Dort war ein Gefahrgut-Sattelzug, beladen mit Harnstofflösung (Adblue), aus bisher ungeklärter Ursache kurz hinter dem Rastplatz Karlswald nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben seitlich umgekippt. Wie Schäfer weiter berichtet, befindet sich in diesem Bereich ein ansteigender Hang, der das komplette Umstürzen des Fahrzeugs verhindert hatte.

Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Foto: Dirk Schäfer

Alarmiert worden waren die Einsatzkräfte mit der Bemerkung „Auslaufende Betriebsstoffe groß“. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich nach Angaben des Fahrers noch mehrere tausend Liter der Harnstofflösung in dem Behälter. Dort blieb sie auch. Denn nach erster Erkundung konnten die Feuerwehrleute keine auslaufenden Flüssigkeiten, sowohl am Transporttank, als auch dem Treibstofftank feststellen. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Verletzt wurde niemand.

Ein Hang verhindert das weitere Kippen des Lasters. Foto: Dirk Schäfer

Teils war die A 62 im Unfallbereich nur einspurig befahrbar. Auch die Bergung des Lasters führte zu Verkehrsbehinderungen.

„Die widrigen Wetterverhältnisse stellten übrigens auch für die Einsatzkräfte eine besondere Herausforderung bereits auf der Anfahrt zur Unfallstelle dar“, bemerkt der Brandinspekteur abschließend.

Im Einsatz waren: Rund 50 Helfer aus den Feuerwehren der Gemeinde Freisen, der Verbandsgemeinde Birkenfeld, Rettungswagen, Polizei, Landesamt für Straßenwesen sowie ein Bergungsunternehmen.