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Übergabe von CO2-Ampeln an die Grundschule Oberkirchen

Projekt in Freisen : Sogar in ihrer Freizeit bauten sie Ampeln

Freisener Gemeinschaftsschüler haben sogenannte CO2-Ampeln an die Grundschule in Oberkirchen übergeben.

 Schüler der Gemeinschaftsschule Freisen haben in den vergangenen Tagen im Unterricht und am Nachmittag in ihrer Freizeit 19 CO2-Ampeln für die Grundschule Oberkirchen gebaut. Diese wurden nun bei einem Termin in der Grundschule an Schulleiterin Tanja Weiß überreicht und werden künftig in den einzelnen Unterrichtsräumen ihren festen Platz finden, teilt ein Sprecher der Gemeinschaftsschule mit.

Die Ampeln messen mithilfe von Sensoren den CO2-Gehalt in der Luft und zeigen diesen durch ein Ampelsystem an. Springt die Ampel in den orangefarbenen oder gar roten Bereich, bedeutet dies, dass es Zeit ist, den Raum gründlich zu lüften. „Dadurch leisten die CO2-Ampeln einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz, aber auch zum Umweltschutz, indem übermäßiges Lüften, das zu einem überhöhten Energieverbrauch führt, vermieden wird“, erklärt die Sicherheitsbeauftragte der GemS Freisen, Stella Breit, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Andrea Kubik das Unterrichtsprojekt koordiniert.

Auch für die Gemeinschaftsschule Freisen selbst wurden 49 dieser CO2-Ampeln gebaut, wobei sich die Projektgruppe auch über die tatkräftige Unterstützung von Hausmeister Michael Griesbach bei der Anfertigung der Holzrahmen verlassen konnte. Einzelne Schüler waren dabei sehr eifrig und engagierten sich auch nachmittags in ihrer Freizeit für den Bau der Ampeln. Die Schüler Tobias Thiel, Silas Bettinger und Felix Schäfer aus der Klasse 10d nahmen sich zum Teil sogar Bausätze mit nach Hause und werkelten dort weiter, damit die Ampeln schnellstmöglich ihren Zweck erfüllen können. „Dieses tolle Engagement, das weit über den üblichen Rahmen hinausgeht, werden wir durch unseren Schulförderverein noch besonders würdigen“, versprach der Schulleiter der Gemeinschaftsschule Freisen, Marc André Müller den fleißigen Schülern.

Freisens Bürgermeister Karl-Josef Scheer (SPD) versprach darüber hinaus, der Projektgruppe einen großzügigen Zuschuss für die Klassenkasse zukommen zu lassen.

Die beiden Schulleiter Weis und Müller bedankten sich abschließend bei allen Projekteilnehmern und bei den Finanzgebern des Unterrichtsprojektes. Dieses wurde nämlich vom Ausbildungs- und Fortbildungsförderverein, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises St. Wendel und vom saarländischen Innenministerium gefördert. Ebenfalls unterstützt wurde das Projektvon der loT-Werkstatt des Umwelt-Campus Birkenfeld in Neubrücke.