"Trunk or treat" lautete das Motto in der US-Gemeinde von Baumholder

Halloween : Etwa 1000 Kinder gingen von Kofferraum zu Kofferraum

Das Interesse von deutscher Seite wird immer größer: Am Halloween-Abend waren nicht nur mehr als 150 deutsche Kinder der Kindergärten und der Grundschule, die eingeladen waren, zum „Trunk or Treat“ in die US-Gemeinde von Baumholder gekommen.

Auch die Beteiligung der Organisationen wächst. So war in diesem Jahr nicht nur, wie schon oft in der Vergangenheit, der deutsch-amerikanische Stammtisch samt der beiden Bürgermeister Bernd Alsfasser (Verbandsgemeinde) und Günther Jung (Stadt, beide Freie Wähler)  mit einem Auto vertreten, erstmals waren auch die deutsche Polizei und die Bundeswehr mit von der Partie. „Wir wollen die Zusammenarbeit mit den Truppenteilen, die unsere Hauptnutzer sind, weiter vertiefen“, nennt der neue Kommandant des Truppenübungslpatzes Baumholder, Oberstleutnant  Jan Schmidt aus Walhausen, einen Grund für die Teilnahme. Und er zeigt sich überrascht und begeistert zugleich: „Es ist schon beeindruckend, was hier geboten wird. Für uns war es in diesem Jahr ein Warmlaufen, nächstes Jahr kommen wir wieder.“

„Trunk or Treat“ ist eine Abwandlung des „Trick or Treats“, wenn Kinder von Haus zu Haus gehen und „Süßes oder Saures“ verlangen. 2009 erstmals in Baumholder zelebriert, sollen auch  Personen, die nicht auf dem Standort wohnen, die Möglichkeit haben, sich an Halloween zu beteiligen. Und das geschieht in Form von Autos, die auf dem Parkplatz vor der US-Sporthalle gruselig dekoriert werden. Da sind Skelette zu sehen, aber auch blutverschmierte Gestalten oder Wagen, die an Harry Potter erinnern. Die Kofferräume werden geöffnet, und die Kinder schlendern daran vorbei, sammeln Süßigkeiten. Mit den meist vollen Tüten und Körben geht es dann noch in die Hall of Champions, so die Kinder spielen und sich damit Tickets verdienen können. Die Tickets können sie später einlösen, dafür gibt es einen gruseligen Preis.

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