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SSC Freisen verliert Tiebreak-Krimi

SSC Freisen verliert Tiebreak-Krimi

Die Volleyballerinnen des SSC Freisen haben am Samstag Drittliga-Absteiger und Titelanwärter TV Jahn Kassel einen harten Kampf geliefert. Trotz einer 2:1-Satzführung musste sich der SSC am Ende aber geschlagen geben.

Zu einem Sieg hat es nicht gereicht, aber immerhin zu einem Punkt. Die Volleyballerinnen des Regionalligisten SSC Freisen haben am Samstag im Spitzenspiel der Regionalliga Südwest vor 100 Zuschauern in der heimischen Bruchwaldhalle gegen Titelkandidat TV Jahn Kassel mit 2:3 den Kürzeren gezogen. Für eine Niederlage im Tiebreak erhält der Verlierer dieses Entscheidungssatzes im Volleyballsport aber seit einigen Jahren einen Punkt.

"Mit diesem einen Zähler kann ich gut leben. Unsere beiden Niederlagen in dieser Saison waren beide im Tiebreak, ansonsten haben wir alle Spiele gewonnen. Von daher bin ich mit dem Saisonstart super zufrieden", meinte SSC-Trainerin Brigitte Schumacher. Mit neun Punkten aus fünf Begegnungen liegt ihr Team auf Rang vier der Tabelle.

Gegen Kassel verschlief Freisen allerdings die Anfangsphase ein wenig. Der erste Satz ging mit 25:15 klar an die Gäste. Doch dann steigerte sich der SSC und gewann die beiden folgenden Durchgänge mit 25:21 und 25:13. "Vor allem im dritten Satz haben wir sehr schnell gespielt, genauso wie ich mir das vorstelle", meinte Schumacher.

Stark bei den Gastgeberinnen waren in dieser Phase vor allem Mannschaftskapitän Christine Kolb und Mittelangreiferin Vanessa Fox.

Nach der 2:1-Satzführung war Freisen auf dem besten Weg zum Heimsieg, doch in Durchgang vier schlichen sich ein paar Unkonzentriertheiten ins Spiel ein. Kassel nutzte dies, gewann den Satz mit 25:20 und rettete sich in den Tiebreak. Dort lagen die Nordhessinnen schnell mit 5:1 vorne. Freisen kämpfte sich zwar noch einmal heran, verlor den entscheidenden Satz aber dennoch am Ende knapp mit 13:15.

Der SSC ist nun am kommenden Wochenende spielfrei, danach steht ein weiteres Topspiel für die Schumacher-Mädels an. Am 14. November spielt Freisen um 17 Uhr beim Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt , der genau wie Kassel als heißer Aufstiegsanwärter gilt. Am 21. November steht dann zu Hause das Derby gegen den TV Lebach an.