"Spürbare Menschlichkeit im eigenen Ort"

"Spürbare Menschlichkeit im eigenen Ort"

Oberkirchen. Mit einem Festgottesdienst begannen die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des DRK-Ortsvereins Oberkirchen. Pastor Hanno Schmitt Pastor Schmitt sprach den beherzten Männern und Frauen seinen Dank aus, die 1969 das DRK Oberkirchen gründeten und in all den Jahren mit viel Idealismus im Einsatz für verletzte Menschen waren

Oberkirchen. Mit einem Festgottesdienst begannen die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des DRK-Ortsvereins Oberkirchen. Pastor Hanno Schmitt Pastor Schmitt sprach den beherzten Männern und Frauen seinen Dank aus, die 1969 das DRK Oberkirchen gründeten und in all den Jahren mit viel Idealismus im Einsatz für verletzte Menschen waren. Der Festgottesdienst wurde gesanglich umrahmt vom Kirchenchor Cäcilia. Der Höhepunkt der Jubiläumsfeier war dann am Sonntagnachmittag der Kommers im Volkshaus, der von der Volkshauskapelle musikalisch gestaltet wurde. DRK-Vorsitzender Klaus-Peter Dausend ging kurz auf die Geschichte des DRK-Ortsvereins Oberkirchen ein und sprach dem heutigen Ehrenvorsitzenden Herbert Meinl seinen Dank aus, auf dessen Initiative hin das Deutsche Rote Kreuz Oberkirchen vor 40 Jahren gegründet wurde. Stolz sei der Ortsverein auf seine engagierte Jugendarbeit, die die Fortführung der Vereinsarbeit auch in der Zukunft gewährleisten würde. Auch Landrat Udo Recktenwald stellte die gute Nachwuchsarbeit heraus, seien doch immerhin 26 Jugendliche im Jugendrotkreuz (JRK) aktiv. Er lobte auch die Arbeit der Aktiven im Blutspendedienst, hätten sie doch seit 1972 insgesamt 120 Blutspendetermine organisiert, wobei 15 000 Personen für ihre Mitmenschen Blut gespendet hätten. Das DRK Oberkirchen sei ein Vorzeigeobjekt ehrenamtlicher sozialer Arbeit auch auf Kreisebene. Lob für JugendarbeitBürgermeister Wolfgang Alles lobte insbesondere die vorbildhafte Jugendarbeit. Sein Dank galt auch den Einsätzen der Aktiven bei vielen Festen und Großveranstaltungen auf Gemeindeebene. In die Reihe der Gratulanten reihte sich auch Ortsvorsteher Karl-Josef Scheer ein. Das DRK mit seiner Jugendabteilung sei so etwas wie eine "spürbare Menschlichkeit im eigenen Ort". Kreisbereitschaftsführer Dietmar Bläs bedankte sich für die Unterstützung bei den Veranstaltungen auf Kreisebene. Nach der Ehrung der aktiven Mitglieder lief ein buntes Unterhaltungsprogramm des Jugendrotkreuzes auf der Bühne im Volkshaus ab. Mit Singen, Spielen und Tanzen begeisterten die Kinder und Jugendlichen, wobei auch Zauberer Pablo mit allerlei Zaubertricks für Stimmung sorgte. Auch auf dem Parkplatz vor dem Volkshaus war das JRK mit Ständen und zahlreichen Aktionen vertreten . Für die musikalische Unterhaltung beim Frühschoppen am Sonntagmorgen sorgten der Musikverein Harmonie und der Männergesangverein. Auf dem Kommers wurden zahlreiche Mitglieder für ihren aktiven Diensteinsatz im DRK Oberkirchen geehrt. Die Auszeichnungsspange für fünf und zehn Dienstjahre erhielten Anna Schander und Andreas Schnur. Das Dienstaltersabzeichen in Bronze für 15 Dienstjahre erhielt Anke Klingel, für 20 Dienstjahre Nathalie Schnur. Mit dem Dienstaltersabzeichen in Silber wurden Eva Bettinger und Silvia Schnur für 25 Dienstjahre und Elke Baltes, Klaus-Peter Dausend, Hans-Werner Ernst, Gisela Herzog und Ursula Staub für 30 Dienstjahre ausgezeichnet. Das Dienstaltersabzeichen in Gold für 35 Dienstjahre erhielten Jürgen Herzog, Maria Klöckner und Ursula Loch und für 40 Dienstjahre Barbara Müller, Günter Pulch und Hans-Werner Schnur, ebenso der Ehrenvorsitzende Herbert Meinl für insgesamt 45 Jahre aktiven Dienst im Deutschen Roten Kreuz. kp

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