Schmuckstück eingeweiht

Grügelborn. Mit dem Lindenbrunnen vor dem Anwesen Meier hat Grügelborn jetzt einen zweiten hübschen Brunnen im Dorf. An dieser Stelle hat es, so erinnern sich viele Bürger, schon "seit Menschengedenken" einen Brunnen gegeben, aus dem die Leute Wasser geschöpft haben. Der Brunnentrog war in den zurückliegenden Jahren aber immer unansehnlicher geworden

Grügelborn. Mit dem Lindenbrunnen vor dem Anwesen Meier hat Grügelborn jetzt einen zweiten hübschen Brunnen im Dorf. An dieser Stelle hat es, so erinnern sich viele Bürger, schon "seit Menschengedenken" einen Brunnen gegeben, aus dem die Leute Wasser geschöpft haben. Der Brunnentrog war in den zurückliegenden Jahren aber immer unansehnlicher geworden. Nachdem die Fläche in Zusammenarbeit mit den Hauseigentümern Inge und Paul Meier umgestaltet worden war, entschloss sich der Ortsrat, auch einen schönen Brunnen aufzustellen. Bei der Übergabe an die Bevölkerung am vergangenen Freitag erzählte Ortsvorsteher Joachim Bonenberger vom Werdegang dieses "hübschen Kommunikationsplatzes", der mit seinen Pflanzbeeten und dem großen Schatten spendenden Baum zum Verweilen einlädt. Der achteckige Brunnen und die 2,20 Meter hohe Säule sind aus Granit und haben 9877 Euro gekostet. Die Säule besitzt zwei Wasserausläufe und zeigt auf zwei Seiten das Grügelborner Ortswappen. Das Wasser kommt, wie eh und je, vom nahe gelegenen Hang herunter und fließt, nachdem es durch den Brunnen geplätschert ist, wieder ab. "Jetzt haben wir hier einen schönen Dorfbrunnen, der auch als Schöpfbrunnen genutzt werden kann. Er ist eine Bereicherung für das ganze Dorf", sagte Ortsvorsteher Bonenberger. "Ich hoffe, dass dieser Platz jetzt die Menschen anlockt, dass sie auf den Bänken verweilen und dass er ein echter Kommunikationsplatz wird." Der Freisener Bürgermeister Wolfgang Alles ("Wir haben früher als Kinder immer aus diesem Brunnen Wasser getrunken") sprach von einem Baustein vieler Einzelmaßnahmen im Rahmen der Grügelborner Dorferneuerung. Der neue Brunnen füge sich harmonisch in das Ortsbild ein. Insgesamt habe die Gemeinde Freisen rund 15 400 Euro in die Anlage investiert. Nicht mitgerechnet seien dabei die Arbeitsleistungen des Bauhofes und des Ortsrates. Nach den Ansprachen erteilte Pastor Hanno Schmitt dem Brunnen den kirchlichen Segen. "Seine Quelle möge nie versiegen und das Wasser zum Zeichen des Heiles werden", betete er gemeinsam mit der 150-köpfigen Gemeinde. Die meisten Bürger verweilten anschließend auf dem neuen Platz und hörten die Musik, die Werner Baltes spielte. Nach einer Mitteilung von Ortsvorsteher Joachim Bonenberger soll noch in diesem Jahr der Brunnen im Waldweg restauriert werden. Wenn er fertig ist, hat Grügelborn einen weiteren schön gestalteten Treffpunkt für die Bürger. gtr