1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Freisen

Schick in Schale für die Messe

Schick in Schale für die Messe

Das Oberkirchener Gewerbe stellte sich am vergangenen Sonntag in der Festhalle vor. 17 von 27 Betrieben des Ortes nutzten die Gelegenheit und nahmen an der erstmals durchgeführten Handwerker-Messe teil.

Von Elektroinstallation über Gartenbau und Friseurhandwerk - das zweitgrößte Dorf der Gemeinde Freisen beherbergt so einige handwerkliche Betriebe. Um ihr Angebot publik zu machen und in direkten Kontakt mit der potenziellen Käuferschaft zu treten, fand am vergangenen Sonntag zum ersten Mal eine Handwerker-Messe im Oberkircher Festsaal statt.

Sehen und gesehen werden, dass stand laut Hans-Josef Keller im Vordergrund. "Die Messe ist sehr gut besucht", berichtet der Elektroinstallateurmeister. Auf besonderes Interesse stießen aktuell Funk-Bussysteme, mit denen sich Elektrogeräte sowie Heizung und Licht im Haus vernetzen und von einer Steuereinheit zentral bedienen lassen.

Volker Strass, Geschäftsführer von Aktivimmo, stellte von ihm entwickelte Lösungen zur heimischen Eigenenergieerzeugung vor. Neben Solardächern und -fassaden bietet er Batteriespeicher an. "Damit kann man Energiespitzen aus dem Stromnetz abfischen und kostenlos Zuhause speichern."

Über konkretes Interesse der Kunden, die auch aus angrenzenden Gemeinden und der nahen Pfalz einen Abstecher nach Oberkirchen machten, freute sich Marietta Klos von GSK Gebrüder Klos. Sie bieten neben dem Einbau und Verkauf von Anhängerkupplungen auch den Verleih von Hängern sowie ein großes Ersatzteillager.

Für Gärtnerin Stefanie Keller kommt die Messe gerade zur richtigen Zeit: "Die Sommerbepflanzung geht nun los und die Kunden zeigen großes Interesse." Entsprechend war sie sehr zufrieden mit dem Besucherandrang.

Schick in Schale warf Meike Merscher vom Friseur-Team Alles ihre Besucher. Strähnchen auffrischen, Haare hochstecken, ihre Handwerkskunst präsentierte sie gemeinsam mit ihren Angestellten. "Die Messe wird fürs erste Mal sehr gut angenommen", sagt Merscher. "Falls sie wiederholt wird, sind wir gerne wieder dabei." Während ihrer Tochter gerade eine neue Frisur geflochten wurde, resümiert Besucherin Bianca Schumacher aus Oberkirchen : "Ich finde es eine gute Sache, dass man die Leute hinter den Geschäften persönlich kennenlernen kann."

Die Idee der Handwerker-Messe hat Polsterer und Raumausstattermeister Lothar Jung ausgeklügelt. Sich präsentieren und untereinander kennenlernen sei eines der Hauptziele. "So etwas wie die Saarmesse in ganz klein," sagt Jung mit einem Schmunzeln im Hinblick auf die gleichzeitig stattfindende Großmesse in Saarbrücken. Nach der guten Resonanz hofft Jung, die Handwerker-Messe im nächsten Jahr wiederholen zu können: "Von 27 Oberkirchener Betrieben waren 17 dabei. Nächstes Mal sind es hoffentlich noch ein paar mehr."