Ruhezone mit Blick ins Dorf

Eitzweiler. Der Brunnenplatz in der Eichenstraße in Eitzweiler wurde umgestaltet und am vergangenen Samstag bei einer kleinen Feierstunde seiner Bestimmung übergeben. Eitzweilers Ortsvorsteher Gerald Linn begrüßte die zahlreichen Gäste und berichtete: Neben der Veränderung des eigentlichen Brunnens ist hier eine Ruhezone und ein Wasserspiel entstanden

Eitzweiler. Der Brunnenplatz in der Eichenstraße in Eitzweiler wurde umgestaltet und am vergangenen Samstag bei einer kleinen Feierstunde seiner Bestimmung übergeben. Eitzweilers Ortsvorsteher Gerald Linn begrüßte die zahlreichen Gäste und berichtete: Neben der Veränderung des eigentlichen Brunnens ist hier eine Ruhezone und ein Wasserspiel entstanden. Der ganze Komplex hat sich nach Aussagen vieler Wanderer und Dorfbewohner zu einem zusätzlichen Blickfang in Eitzweiler entwickelt mit einem weiteren Kommunikationsplatz. Bereits im vergangenen Jahr wurde die Böschung abgeflacht und das Material vor Ort eingebaut, danach eine Wurzelschutzfolie über die Böschung gezogen, ein Jutegewebe mit Rindenmulch darauf abgedeckt und Bodendecker mit Blütensträucher angepflanzt. Das Brunnenbecken, so Linn weiter, wurde mit Kneippschen Armbecken und einem zweiten Becken aufgebaut und auf Wunsch der Kinder mit einem vier Meter langer Wasserlauf als so genannte Matschecke gestaltet. Der alte Rundbrunnenkörper wurde bepflanzt und der Hang mit Pflanzringen abgesichert. Der Platz gestaltet sich über zwei leicht erreichbaren Ebenen. Oberhalb des Brunnenbeckens ist eine Ruhezone mit Sitzgelegenheit, Sinnenbank und Aussicht ins Dorf entstanden. Ortsvorsteher Gerald Linn dankte allen, die zu dieser rundum gelungenen Anlage beigetragen haben. Für die Maßnahme wurden von Gerd Gelzleichter, Gerald Linn, Heinz-Jürgen Kley, Frank Cloos, Lennart Haas, Rüdiger Weynand, Frank Schmitt, Dieter Manier, Rudi Ballof, Herward Decker, Markus Linn und Sabine Linn über 500 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Den meisten Anteil daran mit rund 150 Stunden hat Gerd Gelzleichter. Ihm wurde dafür mit einem Präsent besonders gedankt. Der 69-Jährige ausgebildete Schreiner sagt: "Als stellvertretender Ortsvorsteher muss ich bei solchen Aktionen mit gutem Beispiel vorangehen, es macht immer wieder Spaß für die Allgemeinheit tätig zu sein und damit zur Verschönerung des Ortsbildes beizutragen." "Dieses ehrenamtliche Engagement brauchen wir in unseren Dörfern und Gemeinden, ansonsten vieles nicht machbar wäre", so Freisens Gemeindebeigeordneter Wilhelm Ernst. Auch die Pfarrer Wim Gerritsmann und Otmar Mentgen waren bei der kirchlichen Einweihung des neuen Brunnenplatzes voll des Lobes über das Geschaffene und wünschten, dass diese Quelle nie versiegen möge. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von der Singgruppe Eitzweiler unter Leitung von Lorenz Trippen.

Auf einen BlickZur Umgestaltung des Brunnenplatzes in Eitzweiler gewährte die Agentur Ländlicher Raum des Saarlandes mit dem Förderprogramm "Tatort Dorfmitte" 3000 Euro, das Land weitere 1000 Euro als Dorferneuerungsmaßnahme und 300 Euro die Gemeinde Freisen. Hinzu kamen zirka 700 Euro aus dem Erlös von zwei Brunnenfesten in der Vergangenheit in Eitzweiler. se