Lourdesgrotte in Freisen gibt es auch im Kleinformat

Ein Ort der Ruhe : Die Lourdesgrotte bei Freisen gibt es auch im Kleinformat

Zu steil, zu pflegeintensiv und in die Jahre gekommen. So präsentiert sich die Lourdesgrotte in Freisen, die über Jahre hinweg die Nachkommen des Erbauers Otto Werle gepflegt haben. Aber auch sie werden nicht jünger und müssen die Pflege der Grotte in andere Hände geben.

Geld und Helfer werden gesucht (wir berichteten).

Noch in vollem Glanz steht hingegen die Grotte, die Rüdiger Heß aus Freisen  im Maßstab 1:87 nachgebaut hat.  Zwei bis drei Monate habe er dafür gebraucht, erzählt Heß. Derzeit steht sie beim Modellbahnverein in Wolfersweiler. Sie wird Teil einer Anlage, die der Verein wieder zur langen Nacht der Modellbahn aufbaut. Der Bau der Lourdesgrotte habe ihn modellbauerisch gereizt. Er versteht das Modell aber auch als Erinnerung an Otto Werle, der ihm vor längerer Zeit beim Nachbau des Freisener Bahnhofs geholfen habe. Sie sei zwar nicht zu 100 Prozent originalgetreu gebaut, gesteht der Freisener, aber „sie hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert“. Und ein Extra: „Ich habe auch die Grotte mit echten Amethyst ausgekleidet und von hinten beleuchtet.“

Ganz so extravagant ist das Original nicht. Sobald genug Geld zusammengekommen ist, soll die Grotte saniert werden. Die geschätzten Kosten für die Bauarbeiten belaufen sich auf 25 000 Euro. Dafür sind Spenden notwendig.

Spendenkonto: Pfarramt Freisen, Kennwort Lourdesgrotte, Kreissparkasse St. Wendel, IBAN: DE 56 5925 1020 0000 0122 86. Informationen: Bernadette Becker, Tel. (0 68 55) 64 42.