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Lebachs Titelsammlung wird immer größer

Lebachs Titelsammlung wird immer größer

Freisen. Die U16-Volleyballerinen des TV Lebach sind die wohl ersten Saarlandmeisterinnen des Jahres 2011. Denn die Titelkämpfe für das kommende Jahr fanden wegen terminlicher Probleme bereits am letzten November-Wochenende 2010 in Freisen statt

Freisen. Die U16-Volleyballerinen des TV Lebach sind die wohl ersten Saarlandmeisterinnen des Jahres 2011. Denn die Titelkämpfe für das kommende Jahr fanden wegen terminlicher Probleme bereits am letzten November-Wochenende 2010 in Freisen statt. Vor knapp 100 Zuschauern sicherte sich der TVL in einem packenden Finale gegen den gastgebenden SSC Freisen den elften Saarlandmeister-Titel in Serie."Ich war überrascht, dass wir so souverän gewonnen haben. Das hatte ich mir schwieriger vorgestellt", erklärte TVL-Trainerin Marion Schwinn nach dem Triumph. Kurzfristig musste sie auf eine wichtige Spielerin verzichten: Kiara Pauly zog sich am Tag zuvor eine Knochenabsplitterung im Finger zu.Trotzdem dominierte Lebach seine Vorrunden-Gruppe, siegte gegen die VSG Saarlouis und Göttelborn jeweils mit 2:0. Im Halbfinale kam es dann zum Duell gegen die eigene zweite Mannschaft. Hier setzte sich Lebach I ebenfalls souverän mit 2:0 durch. Im Finale traf der Titelverteidiger schließlich auf den Dauerrivalen SSC Freisen. Der hatte die Vorrunde genau wie Lebach ohne Satzverlust beendet. Etwas mehr Mühe hatte die Mannschaft von Trainerin Brigitte Schumacher erst im Halbfinale. Da bezwang Freisen den TV Göttelborn erst im Tie-Break.

Im Finale erwischte Lebach den klar besseren Start. Die Theelstädter gewannen den ersten Satz deutlich mit 25:16. Doch auf einmal drehte Freisen mächtig auf, während bei Lebach die Konzentration flöten ging. Mitte des zweiten Satzes führte Freisen mit 16:4. Dann wurde es aber noch einmal eng. Lebach kam Punkt um Punkt heran. Doch der SSC rettete den Vorsprung ins Ziel und holte sich mit 25:22 den zweiten Satz. Die Titelentscheidung musste nun im Tie-Break fallen. Hier ging es eng zur Sache. Doch nach einem 9:8-Zwischenstand für Freisen gab Lebach noch einmal richtig Gas, holte sieben Punkte in Folge und den entscheidenden Satz mit 15:9. Sowohl Lebach wie auch Freisen sind durch die Finalteilnahme (wieder einmal) für die südwestdeutschen Meisterschaften im März in Rheinland-Pfalz qualifiziert. "Freisen und wir sind die einzigen Vereine, die im weiblichen Bereich richtige Jugendarbeit betreiben. Es wird wohl noch ein paar Jahre so weiter gehen, dass die beiden Vereine die Saarlandmeisterschaften dominieren", erklärt Schwinn. sem