Kürbisbooze mit Monstergesichtern zu Halloween

Kürbisbooze mit Monstergesichtern zu Halloween

Freisen. 18 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren waren zum Kürbisbasteln gekommen, worüber Yvonne Recktenwald, die Leiterin des Jugendbüros, hoch erfreut war

Freisen. 18 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren waren zum Kürbisbasteln gekommen, worüber Yvonne Recktenwald, die Leiterin des Jugendbüros, hoch erfreut war. Unter der ideenreichen und tatkräftigen Unterstützung von Uschi Schäfer, als Bastelfee seit Jahren in Freisen bei den Kindern beliebt, wurden 25 dicke orangefarbene Kürbisse, die auf einem Gemüsefeld in der Region geerntet wurden, in mehrstündiger Arbeit zu fratzigen Kürbisköpfen geschnitzt. So entstanden gruselige Gesichter, manche mit monsterhaftem Aussehen. Bastelkönigin Uschi und Yvonne Recktenwald hatten noch weitere Helferinnen, die den Kindern mit Rat und Tat zur Seite standen. Das waren die Mitarbeiterinnen des Familienberatungszentrums Pia Gläsner und Tina Weißkircher und die Praktikantin Karina Mohr. Zuerst wurden die Monsteraugen, die Rübezahlnase, die lang gezogene Schnute und auch hin und wieder Löffelohren auf den Kürbiskopf gemalt, ehe es ans Ausschaben und Ausschneiden ging. Doch zuvor wurde noch mit einem großen Messer der Kopf abgeschnitten, der später als Deckel, Mütze, Hut oder Wichtelkopf Verwendung fand. Mit einem großen Löffel schabte Angelique, 12, das Kürbisfleisch mit den Kernen heraus, die sie daheim trocknete und im Frühjahr auf dem Komposthaufen pflanzt. Ihren fertigen Kürbiskopf nannte sie dann "Hallowinni". Er wird daheim auf die Treppe oder auf die Fensterbank gestellt, um in der Halloweennacht die bösen Wintergeister zu vertreiben. Und in ihren Kürbiskopf kam natürlich ein Teelicht. Moritz, 10, schnitzte einen Januskopf mit zwei Gesichtern. Das vordere Gesicht blickte lachend in die Zukunft, das hintere Gesicht etwas traurig zurück in die Vergangenheit. Fabienne, 13, nannte ihren Kürbisbooz "Fabian" und Marc, 11, gab ihm den Namen "Marco". Florian, 9, hatte einen "Hexenschreck" geschnitzt und Tim, 7, hatte wahrlich einen "Frankenstein" gebastelt. Bastelfee Uschi selbst war stolz auf ihren "Suppenkaspar", wohl passend zu ihren "Suppengeschichten", die sie den Kindern aus einem alten Kinderbuch vorlas. Angelique hatte noch einen zweiten Kürbisbooz geschnitzt, in den sie aber eine Duftkerze stellte. Letztes Jahr hatte ihr Kürbiskopf in der Wohnung schon nach wenigen Tagen bestialisch gestunken. Nach dem Kürbisschnitzen ging es dann mit dem Basteln aus Wolle, Strohhalmen und Perlen weiter. Unter der Anleitung von Uschi entstanden Mobiles, Freundschaftsbänder und Lesezeichen in bunten Farben. Aber auch niedliche Wolltiere kamen dabei heraus. Die Wolle zum Basteln hatten die Freisener Handarbeitsstrickfrauen der "Kreativwerkstatt Herbst" geschenkt. Alle hatten ihren Heidenspaß am Basteln und wollen sich nächstes Jahr in den Herbstferien wieder mit Uschi Schäfer und Yvonne Recktenwald im Familienberatungszentrum zusammenfinden. kp

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