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In einer großen Familie hilft man sich gegenseitig

In einer großen Familie hilft man sich gegenseitig

Freisen. Wenn das Freisener Technische Hilfswerk (THW) seine Helfervereinigung nicht hätte, wäre in den zurückliegenden Jahren im Ortsverband Vieles nicht möglich gewesen. Das wurde deutlich, als beim Familienfest eine Bilanz der bisherigen 25 Jahre gezogen wurde

Freisen. Wenn das Freisener Technische Hilfswerk (THW) seine Helfervereinigung nicht hätte, wäre in den zurückliegenden Jahren im Ortsverband Vieles nicht möglich gewesen. Das wurde deutlich, als beim Familienfest eine Bilanz der bisherigen 25 Jahre gezogen wurde. Vielfach ist nicht bekannt, dass das Technische Hilfswerk als Organisation des Bundes und die Helfervereinigung zwar eine große Familie, aber dennoch zwei Paar Schuhe sind. Die Helfervereinigung ist eine Art Förderverein für das THW. In Freisen besteht diese Gruppe nun schon seit 25 Jahren. Der erste Vorsitzende Gerd Becker erinnerte in seiner Ansprache beim Familienfest an die Leistungen, die diese engagierten Helfer bisher erbracht haben. Sie hat unzählige Werkzeuge und Geräte bereitgestellt, die vom Bund nicht geliefert werden können. Das reicht vom Gabelstapler mit Transportanhänger über Funkgeräte, Meldeempfänger, Motorsägen und Bekleidung bis zur Spezialausbildung zum Fahrer für Lastkraftwagen und Bus. Mit erheblichem finanziellem und personellem Aufwand wurde der Bau der THW-Unterkunft Ende der 80er Jahre gefördert. Die Helfervereinigung gab 35000 Euro für die Jugendräume dazu. Mit 11000 Euro und viel Eigenleistung wurde die THW-Garage erweitert. Fahrten, Zeltlager und die Landes- und Bundeswettkämpfe der Jugend unterstützte die Vereinigung, die derzeit 135 Mitglieder hat, ebenso. Allein 33 Gründungsmitglieder sind dem Verein bis heute treu. Er kam seit 1983 mit drei Vorsitzenden aus. Von 1983 bis 1986 war es Anton Hubertus, von 1986 bis 1996 Manfred Becker und seit 1996 ist es Gerd Becker. Die Helfervereinigung feierte das 25-jährige Jubiläum nicht alleine. Der Ortsverband feierte mit, weil es sich schließlich um eine große Familie handelt. Berthold Klos ging in seiner Ansprache auf die Aktivitäten des THW Freisen in den vergangenen Monaten ein. Höhepunkte waren für den Ortsverband der Rheinland-Pfalz-Tag in Baumholder und der Bundesjugendwettkampf in Trier, wo der Freisener Nachwuchs unter 16 Mannschaften den dritten Platz belegte. Ende August ist wieder ein THW-Lastwagen mit Anhänger mit Hilfsgütern nach Rumänien gefahren.Sebastian Hohmann, der Geschäftsführer des THW-Geschäftsbereich Merzig (zu dem auch Freisen gehört), ehrte Ronny Bier für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Technischen Hilfswerk. Sascha Becker und Thomas Klos wurde das Goldene THW-Zeichen angeheftet, Marie-Christine Raddatz das Zeichen in Gold mit Kranz. Der Freisener Bürgermeister Wolfgang Alles kam nicht ohne Geschenke. Für Ronny Bier hatte er eine Armbanduhr dabei und für die Jugendgruppe eine Profi-Stichsäge. Ein nicht genannter Spender stellte einen Akkuschrauber zur Verfügung. Die Helfervereinigung stiftete ihnen ein Erlebniswochenende. Grüße und Glückwünsche überbrachten auch der Kreisbeigeordnete Friedbert Becker sowie Pastor Winfried Mosmann. gtrAusbildungsstunden beim THW Freisen: Mittwoch ab 18 Uhr für die Jugend, freitags ab 19 Uhr für die Erwachsenen.