Im Dienste der Schwächsten

Am Sonntag beging Sr. Regine Simon mit der Pfarrgemeinde den 50. Jahrestag ihrer Ordensprofess. Als Krankenschwester und Hebamme arbeitete sie im südafrikanischen Simbabwe, wo sie für die Schwächsten der Schwachen eintrat.

Am vergangenen Sonntag feierte Sr. Regine Simon mit der Pfarrgemeinde in der Reitscheider Martinskirche den 50. Jahrestag ihrer Ordensprofess. In einem gut gefüllten Gotteshaus zelebrierte Pastor Hanno Schmitt mit Konzelebrant Karl-Josef Albrech die Messe als Danksagung für Gottes Treue in den 50 Jahren.

Sr. Regine, mit bürgerlichem Namen Christel Simon, fasste bereits im Alter von etwa 15 Jahren den Entschluss, Schwester zu werden. Nach entsprechender Vorbereitung trat sie in den Orden der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut ein und sprach am 15. August 1964 ihr feierliches Bekenntnis zu Jesus Christus , indem sie die Ewigen Gelübde ablegte. Ihre Sendung führte sie 1970 in das südafrikanische Simbabwe, wo sie als Krankenschwester und Hebamme arbeitete. Dort lebte sie ihr Bekenntnis, verkündete die frohe Botschaft durch Taten und trat durch ihrer Hände Arbeit und durch medizinische Pflege für die Schwächsten der Schwachen ein. Während ihrer Tätigkeit hatte sie immer wieder mit Menschenrechtsverletzungen, Korruption, Hungersnot und anderen Problemen zu kämpfen, gegen die sie mit der christlichen Botschaft und christlichem Handeln anging.

Pastor Hanno Schmitt ermutigte in seiner Predigt alle Anwesenden zu einem klaren Bekenntnis. Bekenntnis heiße eine innere Haltung zu haben, die man zu keinem Preis aufgeben darf. Zu dieser Haltung gehöre es auch, Gott für alles zu danken, was einem gut tut und mit ihm im Reinen zu sein. Er dankte Sr. Regine für ihren 50-jährigen Einsatz im Dienste der Kirche und lobte sie als leuchtendes Vorbild gelebten Glaubens.

Anschließend gab es die Möglichkeit zur Begegnung mit Sr. Regine in der Mehrzweckhalle in Reitscheid .

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