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Gesegnete Fahrt auf Reitscheids Straßen

Gesegnete Fahrt auf Reitscheids Straßen

Die Wegekreuze am Ellenwieserweg und an der Martinstraße wurden frisch saniert. Pastor Peter Schwan segnete die Kreuze ein. Die Mithilfe der Bürger war bei den Arbeiten unerlässlich.

Sie stehen an markanten Stellen innerhalb des Dorfes und waren jetzt in die Jahre gekommen. So, dass man es ihnen deutlich angesehen hat. Jetzt aber kann man die zwei Wegekreuze am Reitscheider Ellenwieserweg und an der Martinstraße beim Wasserhäuschen wieder herzeigen. Die beiden Kreuze und ihr Umfeld erstrahlen in neuem Glanz. Zustande gebracht hat das in erster Linie die Eigenleistung Reitscheider Bürger und die finanzielle Unterstützung durch die beiden Landesinitiativen "Tatort Dorfmitte" und "Saarland zum Selbermachen" sowie der Gemeinde Freisen.

Dank an die fleißigen Helfer

Jetzt, nachdem Pastor Peter Schwan die beiden frisch restaurierten Kreuze eingesegnet hatte, dankte Freisens Erster Beigeordneter Hans-Werner Becker allen Beteiligten für das gelungene Werk. Er erinnerte dabei daran, dass das Projekt schon vom ehemaligen Ortsvorsteher Reiner Werth mit Unterstützung von Bürgermeister Karl-Josef Scheer in die Wege geleitet wurde und dass man nun zufrieden sein könne mit dem Werk. Becker dankte auch der beteiligten Fachfirma Walisko für die behutsame Restaurierung der Kreuze. Ortsvorsteher Jörg Janes lobte den Bürgersinn seiner Mitbürger und lud alle Helfer zu einem Umtrunk ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Auch er hob hervor, dass sein Amtsvorgänger Werth schon die Initiative zur Restaurierung ergriffen habe. Werth habe die ganze Maßnahme auch bis zur Vollendung begleitet.

Die Sanierung der innerörtlichen Wegekreuze und ihres jeweiligen Umfelds - unter anderem wurde das Kreuz an der Martinstraße auf eine neue Bodenplatte gestellt - kostete insgesamt 6000 Euro.

Das Wegekreuz beim Wasserhäuschen steht seit 1906, wer es einst errichten ließ, ist heute unbekannt. Gepflegt wurde es viele Jahre lang vom Reitscheider Bürger Willi Klein. Das Kreuz am Ellerwieserweg wurde nachweislich 1888 von der Familie Johann Alles-Collissi errichtet. Bereits 1996 hatte es ein Nachfahre der Familie, Josef Collissi, restauriert, ehe jetzt wieder eine Auffrischungskur fällig war.