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Fußball-Kreisligist SV Asweiler-Eitzweiler will sein Trainer-Duo binden

Fußball-Kreisliga : Weiter mit Doppel Herz und Hohmeister?

Fußball-Kreisligist SV Asweiler-Eitzweiler hat seit der Winterpause ein neues Trainer-Duo. Ob Werner Herz und Marco Hohmeister auch in der neuen Saison Trainer bleiben, ist noch nicht geklärt.

Die Premiere für das neue Trainer-Duo des SV Asweiler-Eitzweiler war geglückt: In der Winterpause übernahmen die beiden Spieler Werner Herz und Marco Hohmeister das Übungsleiteramt bei dem Team aus der Fußball-Kreisliga A Blies. Bei ihrem Debüt als Trainer gab es für den Club am 1. März einen 1:0-Erfolg im Kellerduell gegen den SV Wustweiler II. Dadurch pirschte sich der Tabellenvorletzte an die nun punktgleiche SG Oberkirchen-Grügelborn II auf Rang 14 und an Wustweiler II (13. mit zwei Punkten mehr) heran.

Doch seitdem ruht wegen der Corona-Pandemie der Ball – und bei Asweiler-Eitzweiler auch die Planung für die kommende Saison. Ob Herz und Hohmeister auch in der Spielzeit 2020/21 auf der Bank des SV sitzen werden, ist noch offen. „Wir hatten bislang noch keine Möglichkeit, mit ihnen darüber zu sprechen. Ende dieses Monats wollen wir das aber machen“, erklärt Wolfgang Eschenbrenner, Geschäftsführer und Abteilungsleiter Fußball beim Club aus den beiden Freisener Gemeindeteilen. Der Verein signalisiert aber schon, dass er gerne mit diesem Duo weiterarbeiten möchte: „Die Entscheidung liegt bei den beiden. Bislang lief es gut unter ihrer Regie.“

Bevor Herz und Hohmeister den Trainerjob übernahmen, hatte zu Saisonbeginn zunächst Eschenbrenner als Interims-Trainer beim SV fungiert. Dann gab er das Amt an Spieler Christian Klein weiter, der sein Engagement aber Ende des vergangenen Jahres wegen eines Trauerfalls in der Familie beendete.

Mit den bisher erreichten Punkten ist man beim SV übrigens nicht ganz zufrieden. „Wir haben leider keinen etatmäßigen Torhüter“, berichtet Eschenbrenner. „Das hat dazu geführt, dass wir schon sechs oder sieben verschiedene Spieler zwischen den Pfosten eingesetzt haben. Mit einem echten Schlussmann könnten wir auf Platz zehn oder elf stehen“, ist sich der Geschäftsführer sicher.

Wolfgang Eschenbrenner, Geschäftsführer beim SV Asweiler-Eitzweiler, hofft, dass die beiden Trainer bleiben. Foto: Eschenbrenner

Dass im Team – wenn alle Mann an Bord sind – durchaus Potenzial steckt, das hat Asweiler-Eitzweiler schon bewiesen. So knöpfte der SV am 17. November des vergangenen Jahres dem ungeschlagenen Spitzenreiter TuS Fürth beim 2:2 einen Zähler ab. Gegen Fürth zu punkten, das gelang ansonsten in dieser Saison nur den SF Winterbach. Der Tabellenzweite erreichte im Top-Duell gegen den Ligaprimus ein 1:1.