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Freisen, Grügelborn,Oberkirchen: Pfarreienrat stimmt Messe zu

In Freisen, Grügelborn und Oberkirchen : Ab Pfingsten wieder öffentliche Messen

In der Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen sind aufrgund der Abstandsregeln Gottesdienste nur in den Kirchen in Freisen, Grügelborn und Oberkirchen möglich.

Der Pfarreienrat der Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, ab dem hohen Pfingstfest auf der Basis des vom Bistum Trier erlassenen Schutzkonzeptes versuchsweise wieder öffentliche Gottesdienste an den Sonn- und Feiertagen zu feiern. „Dies kann aber nur in solchen Kirchen geschehen, in denen eine Einbahnreglung möglich ist“, erläutert Pfarrsekretärin Petra Scheid. Folglich scheiden Gebäude aus, die bloß einen Mittelgang und keine Seitengänge haben. Das heißt: In der Pfarreiengemeinschaft ist nur in Freisen (hier lediglich im vorderen Drittel der Kirche), Grügelborn und Oberkirchen, die öffentliche Feier der heiligen Messe möglich. Die jeweilige Teilnehmerzahl ergebe sich aus dem Abstand von 1,5 Metern, der zwingend eingehalten werden muss.

Wer an einer heiligen Messe teilnehmen möchte, könne sich ab dem heutigen Montag, 25. Mai, zu den Öffnungszeiten (siehe Infobox) im Pfarrbüro telefonisch anmelden. Die Besucher würden in eine Liste eingetragen, die drei Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet werde. „Die Anmeldung, die entsprechend des zeitlichen Eingangs über die Platzvergabe entscheidet, ist unerlässliche Voraussetzung für die Teilnahme“, betont Scheid. Dies diene dazu, eventuelle Infektionsketten nachzuvollziehen.

Wer zur Pfarreiengemeinschaft gehört, könne den Gottesdienst in einer Kirche seiner Wahl besuchen. Eine halbe Stunde vor der heiligen Messe beginne der Einlass in das Gebäude. „Am Eingang steht jemand, der die Anmeldung in der Liste kontrolliert und einen Pumpstoß Desinfektionsmittel in die Hände des Besuchers gibt“, erläutert die Pfarrsekretärin. Um die Abstandsreglungen zu gewährleisten, seien die entsprechenden Plätze in den Bänken markiert. Beim Eintritt und Verlassen sowie während des gesamten Gottesdienstes – außer im Augenblick des Kommunionempfangs – müsse eine Schutzmaske getragen werden. „Leider darf in der Feier nicht gesungen werden. Wer während des Orgelspiels Lieder meditieren möchte, muss ein eigenes Gotteslob von Zuhause mitbringen“, erklärt Scheid weiter. Zur Kommunionspendung komme der Priester zu den Gläubigen an den Platz und reiche ohne Spendeformel mit Baumwollhandschuhen bekleidet die heilige Hostie in die Hand. Das Entzünden von Opferkerzen sei im Zusammenhang mit dem Gottesdienst wegen der Einbahnregelung nicht gestattet, aber sonstigen Besuchen in der Kirche aber möglich.

„Mir ist bewusst, dass diese Reglementierung die Feierlichkeit und auch die Würde des Gottesdienstes stark mindert. Aber dennoch will ich die Möglichkeit zur physischen Mitfeier der heiligen Messe geben, damit auch die Kommunion empfangen werden kann“, sagt Pastor Hanno Schmitt. Die Übertragung im Internet bei Youtube (in der Suchleiste Pfarreiengemeinschaft Freisen – Oberkirchen eingeben) werde beibehalten. Wenn auch vermieden werde, die Besucher im Bild zu erfassen, müssten sie sich doch bewusst sein, dass die Feier gefilmt werde. „Ich bitte alle eindringlich, die Schutzmaßnahmen zu befolgen und vor der Anmeldung nochmals zu überlegen, ob man eine dreiviertel Stunde lang Maske tragen kann“, betont Pastor Schmitt.