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Feuerwehr Freisen erhält neue Fahrzeuge, auch Marpingen bekommt eines

Übergabe : Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Freisen

Dieser Tage gab es gleich zwei Übergaben beim Löschbezirk. Auch Marpingen hat Grund zur Freude.

Die Feuerwehr Freisen hat ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF). Bürgermeister Karl-Josef Scheer (SPD) nahm es gemeinsam mit Mitgliedern der Feuerwehr, dem Ersten Beigeordneten Thorsten Schmidt und Ortsvorsteher Matthias Bottelberger am Rathaus in Empfang. Eine Abordnung von vier Personen war bereits ein paar Tage vorher nach Ulm zur Firma Magirus, aufgebrochen, um das Fahrzeug kaufmännisch und technisch abzunehmen.

Das Feuerwehrauto wird im Löschbezirk Freisen stationiert. Die Hauptaufgaben dieses Fahrzeuges liegen im Bereich der Technischen Hilfeleistung und der Brandbekämpfung. Das HLF verfügt über einen 2000-Liter Wasser- und 200-Liter- Schaumtank, Schlauchmaterial und eine leistungsstarke Pumpe im Heck, teilt ein Sprecher der Gemeinde Freisen mit. Neben der Ausrüstung für den Löscheinsatz sind Geräte für die Technische Hilfe etwa bei Verkehrsunfällen verladen. Hydraulisches Rettungsgerät in Form von Rettungsschere, Spreizer und Rettungszylinder in neuester Form erleichterten den Einheiten die Arbeit bei schweren Einsätzen.

Ein paar Tage später konnte auch die neuen Wechselladerfahrzeuge (WLF) für die Feuerwehren der Gemeinde Freisen und Marpingen bei der Firma Janzer Behälterbau in Ramstein-Miesenbach abgeholt werden. Auf den Scania Fahrgestellen wurde im ersten Schritt eine Hakenliftanlage aufgebaut. Diese ermöglicht die Aufnahme von verschiedenen Containern, die so nach Bedarf auf das Trägerfahrzeug aufgezogen werden und wenn nötig auch an einer Einsatzstelle wieder abgesetzt werden können, sodass die Fahrzeuge wieder weiter einsetzbar sind.

Bürgermeister Karl-Josef Scheer inspiziert das neue Löschfahrzeug am Rathaus Freisen. Foto: B & K/Franz Rudolf Klos

Mit der Auslieferung der Trägerfahrzeuge erfolgte auch die Übergabe der Logistikcontainer. Diese können neben ihrer Grundfunktion als Transportcontainer auch anderweitig, beispielsweise als Unterstand für im Einsatz gewesene Atemschutzgeräteträger, Besprechungsraum ohder ähnliches genutzt werden. Zwei weitere Abrollbehälter je Gemeinde befinden sich derzeit noch im Bau. In etwa einer Woche können die Abrollbehälter „Mulde“ abgeholt werden. Diese können zur Aufnahme von Schüttgut oder Sandsäcken genutzt werden. Auch bei Bränden von Elektrofahrzeugen werden die Mulden zum Einsatz kommen, da die Autos letztendlich in der mit Wasser befüllten Mulde „versenkt“ werden können. Der Abrollbehälter „Telelader“ komplettiert den Auftrag für die Gemeinde Freisen. Auf dieser Plattform wird ein Teleskop-Lader, der über den Katastrophenschutz beschafft wird, verladen.