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Engel, Teufel und de Nippes aus Ätzwella

Engel, Teufel und de Nippes aus Ätzwella

Eitzweiler. In einem kleinen Rahmen hielt die närrische Zeit auch in Eitzweiler Einzug. Der Ortsverein Asweiler/Eitzweiler der Arbeiterwohlfahrt feierte Fastnacht. Rosemarie Linn und Heidemarie Gelzleichter, die Awo-Vorsitzende, traten als Frau Hawlitschek und Frau Posposchill auf

Eitzweiler. In einem kleinen Rahmen hielt die närrische Zeit auch in Eitzweiler Einzug. Der Ortsverein Asweiler/Eitzweiler der Arbeiterwohlfahrt feierte Fastnacht. Rosemarie Linn und Heidemarie Gelzleichter, die Awo-Vorsitzende, traten als Frau Hawlitschek und Frau Posposchill auf. Frau Posposchill hat verschiedene Krankheiten, Frau Hawlitschek kennt sich gut aus und empfiehlt die richtigen Ärzte. Frau Posposchill möchte Hilfe gegen Hämorrhiden, Frau Hawlitschek, alias Rosemarie Linn: "Wenn Sie haben genug Geld, ist am besten Sie fahren nach Ägypten. Hab ich geheert, haben dort die besten Arscheologen!".Ortsvorsteher Gerald Linn, als Tilli verkleidet, und seine Ehefrau Sabine als Lilli amüsierten das Publikum durch ihren humorvollen Beitrag. Lilli erzählte: "Mit meinem ärgere ich mich kaputt, gestern owend wollt er einer trinke gehen, do han ich gesad, zwei Bier on om zehn bischde deheim. Um zwei Uhr nachts kam der besoff heim, Entschuldigung, ich han die Zahle verwechselt". Dieter Rott wusste als der Nippes aus Ätzwella mit seinen Geschichten zu gefallen. Danach gingen Heidemarie Gelzleichter als Engel und ihr Ehemann Gerd Gelzleichter als Teufel in die Bütt. Beide sorgten für viele Lachsalven.

Zum Schluss ertönte noch einmal: "Allee hopp und helau - solle mer se renlosse?" Heidemarie Gelzleichter stand erneut, dieses Mal als Stadtstreicherin, auf der Bühne. Sie beleuchteten in ihrer Büttenrede leidenschaftlich ihre Erfahrungen in beeindruckender Weise. Unter dem Motto "Klein, aber fein" sorgten die Akteure für einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Nachmittag. red