Ein Markt der Begegnung

Freisen. Advent riecht und klingt anders. Die Zeit der Sehnsüchte, der Neugierde und der Vorfreude ist auch in Freisen angebrochen. Inspiriert vom funkelnden Lichterschmuck flanieren die Besucher besinnlich über den Marktplatz. Der Duft von Bratwurst, Glühwein und Punsch weht ihnen entgegen

Freisen. Advent riecht und klingt anders. Die Zeit der Sehnsüchte, der Neugierde und der Vorfreude ist auch in Freisen angebrochen. Inspiriert vom funkelnden Lichterschmuck flanieren die Besucher besinnlich über den Marktplatz. Der Duft von Bratwurst, Glühwein und Punsch weht ihnen entgegen. Rund um die Heizpilze versammeln sich die Besucher vor den Holzhäuschen und pflegen die Kommunikation. "Der Weihnachtsmarkt ist ein Markt der Begegnung", beschreibt Bürgermeister Wolfgang Alles treffend die Szenerie. Bei klirrender Kälte bleiben natürlich die Glühweintassen nicht lange kalt."Nach den drei letzten Regenjahren haben wir auch einmal dieses Wetter verdient", freut sich Arno Becker, der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft. Gebäck oder andere Leckereien, Kerzen, Mistelzweige oder kreative Bastelarbeiten versprühen den vorweihnachtlichen Zauber im gesamten Hüttendorf. Ein "Ewig Licht" braut der Kirchenchor Cäcilia, die Junge Union hat das Mutziger Baguette mit Käse, Schinkenwürfel und Zwiebeln belegt.

Eine "himmlische" Angebotspalette präsentiert der Naturschutzverein, ein Kurzbesuch an der Florianshütte kann schnell zur "Heissen Liebe" werden. Das große Los können die Besucher bei der Tombola der Sportkegler ziehen. Vor der Hütte des Fördervereins des Fußballclubs bestimmt der 5:0-Sieg der Roten Teufel über Schalke die Dialoge. Wie im Ernstfall kooperieren die Hilfsorganisationen vom THW und dem DRK, und betreiben gemeinsam eine Hütte.

Gestrickte Winterstrümpfe

Auch der Männergesangverein, der SSC und die Karnevalisten sind in diesem Jahr wieder dabei. Der Straußjahrgang 1992 hat selbstgestrickte Winterstrümpfe in allen Größen im Angebot. "Die Idee stammt von meiner Tante. Wir haben aber alle mitgeholfen", erzählt Simon Müller noch schnell. Im nächsten Moment taucht er dann schon auf der Bühne auf und gibt mit dem Musikverein ein zweistündiges Weihnachtskonzert. Höhepunkt für die kleinen Gäste ist der sonntägliche Besuch vom Nikolaus und den sieben Engelchen. Für alle Kinder hat er wie immer eine prall gefüllte Tüte mitgebracht. Nach der adventlichen Bescherung eilt der Mann vom Himmel gleich zum nächsten Termin. Persönlich sucht er jeden Bewohner im Altenhilfezentrum St. Remigius auf. Der Weihnachtsmarkt ist ja ein Markt der Begegnung.