DRK-Ortsverein Oberkirchen feiert 50-jähriges Bestehen mit Fest

50 Jahre DRK Oberkirchen : Mitglieder für ihren Dienst und ihre Treue geehrt

Das Deutsche Rote Kreuz Oberkirchen feierte seinen 50. Geburtstag mit einem zweitägigen Fest. 86 Mitglieder zählte er bei der Gründung 1969.

Zwei Tage lang hat der Oberkircher Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) seinen 50. Geburtstag gefeiert. Wie ein Vereins-Sprecher berichtet, gründete der langjährige Vorsitzende Herbert Meinl am 21. Februar 1969 den Ortsverein. Bereits zur Gründung meldeten sich 86 Bürger an.

Wurde anfänglich der Fokus auf Aus- und Weiterbildung in Erster Hilfe und Sanitätswesen gelegt, so erweiterten sich die Tätigkeiten später auf die Sozialarbeit und das Blutspenden. 1972 begonnen, kann heute auf 162 Spendetermine mit insgesamt mehr als 19 000 Konserven zurückgeblickt werden, so der Sprecher.

Ein weiterer Baustein des Ortsvereins sei die Bereitstellung des Sanitätsdienstes bei vielen Veranstaltungen im Ort, der Gemeinde und im Kreisgebiet, sowie innerhalb des Ortsvereins (etwa Gruppenstunden, Blutspendetermine, Kleidersammlungen und Kleiderkammer). So kamen die meist jungen Aktiven auf 3400 Dienststunden in den zurückliegenden zwölf Monaten.

Mit einem Festgottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchores wurde das Jubiläum eingeleitet. Im Anschluss führte der Vorsitzende Klaus Peter Dausend beim Kommers durch das Programm, das unter anderem von der Spielgemeinschaft Harmonie, dem Musikverein Haupersweiler und vom Männergesangverein mitgestaltet wurde. Ein Schwerpunkt war die Ehrung der aktiven Mitglieder. Für fünf bis 55 Jahre Dienst im Roten Kreuz wurden 31 Mitglieder geehrt. Außerdem wurden 43 inaktive Mitglieder  für 40 Jahre Mitgliedschaft  ausgezeichnet. 13 sind bereits sei 50 Jahren treue Mitglieder.

Der zweite Festtag hatte ein vielfältiges Programm zu bieten – mit Unterstützung der Volkshauskapelle und des Gospelchors. Des Weiteren wurden Seh-, Hör- sowie Blutzuckertests angeboten. Mit einer Spezial-Brille konnten die Gäste einen virtuellen Rundgang durch den menschlichen Körper unternehmen. Info-Stände mit dem Thema Impfungen sowie der Stefan-Morsch-Stiftung stießen laut des Sprecher auf großes Interesse. Für die jungen Gäste gab es ein Kinderprogramm.

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