Dorfkirche feiert Geburtstag

Ein lang ersehnter Wunsch der Reitscheider ging vor 60 Jahren mit der Einsegnung der Filialkirche St. Martin in Erfüllung. Mit einem feierlichen Gottesdienst begann am Sonntag das Fest, bei dem dieser gedacht wurde.

Viele Jahre hatten die Reitscheider Bürger sich dafür eingesetzt, ein eigenes Gotteshaus zu bekommen. Vor 60 Jahren wurde unter Pfarrer Heinrich Holzmann der Wunsch der damaligen Reitscheider Bevölkerung nach einer eigenen Kirche wahr. Unter großer Opferbereitschaft wurde nach dreijähriger Bauzeit die Kirche am 20. April 1955 eingesegnet und dem Dorfpatron, dem Heiligen Martin, geweiht. Seither ist die Kirche Treffpunkt für die christliche Gemeinde Reitscheid und stellt die Quelle der religiösen Identität der Bevölkerung dar.

Vor einiger Zeit standen bei dem in die Jahre gekommenen Gebäude Renovierungsarbeiten an. Spendengelder der Reitscheider Mitbürger und das große Engagement ihres Pfarrers Hanno Schmitt verhinderten die drohende Schließung des Gotteshauses und ermöglichten die komplette Renovierung der Filialkirche und somit den Erhalt der Dorfkirche, auf die die Reitscheider sehr stolz sind.

Im gut gefüllten Gotteshaus fand am vergangenen Sonntag der Jubiläumsgottesdienst statt, der von Pfarrer Hanno Schmitt in Konzelebration mit dem aus Reitscheid stammenden Pastor i. R. Karl-Josef Albrech feierlich zelebriert wurde. Feierlich umrahmt wurde der Festgottesdienst von Natalia Schinhofen an der Orgel, Florian Thierbach an der Trompete und dem MGV Furschweiler, dirigiert von Gottfried Schwan. Nach dem Festgottesdienst begaben sich die Gläubigen zum Feiern in die Mehrzweckhalle.