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Diskussion um inklusive Bildung

Diskussion um inklusive Bildung

Die Gemeinschaftsschule (GemS) Freisen repräsentierte das Saarland beim diesjährigen Ganztagsschulkongress in Berlin. Bei der Veranstaltung wurde das zurzeit kontrovers diskutierte Thema "Inklusive Bildung" behandelt.

Berlin/Freisen. 1200 Teilnehmer aus ganz Deutschland nahmen an dem Kongress teil. Die größte Veranstaltung aller bundesdeutschen gebundenen und freiwilligen Ganztagsschulen stand in diesem Jahr unter dem Motto "Bildung für mehr - Ganztagsschule der Vielfalt". Dabei wurde der Blick auf das zurzeit kontrovers diskutierte Thema inklusive Bildung gelenkt. Inklusive Bildung heißt, in der Schule auf die Verschiedenheit von Kindern und Jugendlichen, ihre individuellen Interessen und Begabungen einzugehen - unabhängig davon, wie viel ihre Eltern verdienen oder aus welchem sozialen Hintergrund die Familie stammt.Der Gemeinschaftsschule Freisen wurde während der beiden Tage am Länderstand des Saarlandes große Aufmerksamkeit zuteil. Während die beiden Schülerinnen an einem Workshop-Programm teilnahmen, mussten die beiden Schulleiter zusammen mit den Elternvertretern immer wieder das pädagogische Konzept der Freisener Schule erläutern. Großes Interesse erregten dabei die Freisener Pensenpläne und das Pensenbuch, das viele Teilnehmer des Kongresses am liebsten in ihre eigene Schule gleich mitgenommen hätten. Im Pensenbuch tragen die Freisener Schüler jeweils das Pensum ein, das sie als Tages- und als Wochenziel erreichen möchten.

Schulleiter als Experten gefragt

Als zweites Highlight nahmen Schulleiter Rolf Mohr und sein Stellvertreter Clemens Wilhelm an der sogenannten "Bar der Vielfalt" teil. Dort gaben sie als Experten zum Thema "schulische Feedbackkultur" in Einzelgesprächen und Kleingruppendiskussionen passgenaue Beratung auf spezifische und individuelle Fragen der Kongressteilnehmer.

Sowohl die saarländische "Serviceagentur ganztägig lernen" als auch die Vertreterinnen des saarländischen Bildungsministeriums zeigten sich mit dem Verlauf und dem Ergebnis des Kongresses sehr zufrieden. red