Diskussion im Jugendtreff

Freisen. Gut vorbereitet erschienen zehn Jugendliche zum Gedankenaustausch, an dem Bürgermeister Wolfgang Alles, und anfänglich noch Ortsvorsteher Gerd Staudt, im Jugendtreff teilnahmen. Aus der Vergangenheit wussten sie, dass ihre Anliegen ernst genommen werden, aber auch das es kein Wunschkonzert ist

Freisen. Gut vorbereitet erschienen zehn Jugendliche zum Gedankenaustausch, an dem Bürgermeister Wolfgang Alles, und anfänglich noch Ortsvorsteher Gerd Staudt, im Jugendtreff teilnahmen. Aus der Vergangenheit wussten sie, dass ihre Anliegen ernst genommen werden, aber auch das es kein Wunschkonzert ist. "Ich kann mich nur nach der Decke strecken, da wo ich auch dran komme", verdeutlichte deshalb Alles, der jedoch den Vorschlägen positiv gegenüber stand. Kurz vor der Fertigstellung steht der neue Multifunktionsplatz hinter dem Rathaus. Alexander Becker bat den Verwaltungschef, dass dieser Platz auch für die Freisener Jugend frei wird. "Es ist doch besser, dass die Jugendlichen vom Mutziger Platz und vom alten Bolzplatz wegkommen, um dort zu spielen", meinte Becker. Er befürchte jedoch, dass hauptsächlich die Vereine das Kunstrasenspielfeld zu ihren Trainingszwecken nutzen wollen. "Die Gemeinde wird den Platz unterhalten und betreiben. Wir werden in Absprache eine einvernehmliche Lösung finden", versprach Alles. Eine Absage erhielt Becker für den eingereichten Antrag, dem auch der Ortsrat zugestimmt hatte, den Kreuzungsbereich Schul-, Bahnhof-, und Baumholdererstraße verkehrstechnisch mit Pollern zu entschärfen. "Dem sind wir von den Seiten der Verwaltung nicht mehr nachgegangen", stellte Alles klar. Der JU-Vorsitzende Daniel Müller regte an, im Ortskern einige Behindertenparkplätze und Mutter-Kind-Parkplätze einzurichten. "Mit dem Bau des Grillplatzes hinter dem Jugendtreff sind wir fertig. Bis Juli wollen wir die Sanierung am Gebäude abgeschlossen haben", informierte Müller. Dies freute die Jugendbeauftragte der Gemeinde, Yvonne Recktenwald, besonders. Mit einer Grillparty will sie den zuletzt schleppenden Zulauf im Jugendtreff wieder ankurbeln. Dabei will Recktenwald zudem ein Klischee aufpolieren. "Es gibt Jugendliche, die denken das Haus sei ein politischer Treff", sagte sie, und kündigte gleich zwei Veranstaltungen an. Im Kooperation mit Juz-United Saarbrücken finden ein Hip Hop-Workshop (13.7.) und ein DJ-Workshop am 15.7. im Jugendtreff statt. Als Flop bezeichnete die Jugendbeauftragte den Stammtisch für jugendliche Ehrenamtler. "Der ist nicht angekommen und wird mangels Beteiligung eingefroren", teilte sie mit. Grünes Licht gab Alles den Jugendlichen für eine Beachparty im Hallenbad. Als Termin verständigte sich die Runde auf das letzte Wochenende im September. Noch nicht vom Tisch ist der vor gut einem Jahr von den nicht anwesenden Volcano Riders angeregte Bike-Park "Wenn die Volcano Riders mir eine legale Strecke vorschlagen, gehe ich dem nach", so Alles. Bislang konnten die Biker die nötigen Auflagen nicht erfüllen, weil die Strecken sich in einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet befinden. "Das Landesamt für Umweltschutz spricht da ein Wörtchen mit", erklärte der Bürgermeister unmissverständlich.