Die schönsten Achate aus Freisen

Die schönsten Achate aus Freisen

Freisen/München. Wie schon 2008, traten die Gemeinde und der Mineralienverein Freisen im Schulterschluss mit der Deutschen Edelsteinstraße auf den diesjährigen Münchner Mineralientagen auf

Freisen/München. Wie schon 2008, traten die Gemeinde und der Mineralienverein Freisen im Schulterschluss mit der Deutschen Edelsteinstraße auf den diesjährigen Münchner Mineralientagen auf. In strategisch günstiger Position befand sich der Messestand der "Achatgemeinde Freisen", so dass viele der etwa 40 000 Messebesucher die Gelegenheit wahrnahmen, sich dort über die Edelstein-Fundregion Freisen mit ihrem auch sonst reichhaltigen Freizeitangebot zu informieren. In unmittelbarer Nähe zum Freisener Stand war der Infostand der Deutschen Edelsteinstraße, vertreten durch die Deutsche Edelsteinkönigin Carina Leyser sowie den amtierenden Präsidenten Martin Schupp.Synergieeffekte nutzen Das gemeinsame Auftreten auf den Münchner Mineralientagen werten Bürgermeister Wolfgang Alles und Martin Schupp als ein weiteres Indiz dafür, dass man wirklich auch ernsthaft bestrebt ist, organisatorisch zusammen zu wachsen und die daraus resultierenden Synergieeffekte im Rahmen der touristischen Weiterentwicklung der hiesigen Edelsteinregion gemeinsam zu nutzen. Der Mineralienverein Freisen hatte im Eingangsbereich des Infostandes eine Schauvitrine mit absoluten Spitzenstücken, die bei Grabungen innerhalb der Gemarkung Freisen im Frühjahr 2009 gefunden wurden, aufgestellt. Hauptattraktion war ein länglicher Freisener Achat mit so genannter "Uruguay-Struktur", verbunden mit Sphärolithbildung im Außenbereich - "eine absolute Rarität, was auch ausnahmslos alle anwesenden europäischen Achatexperten bestätigten", erzählt Bürgermeister Wolfgang Alles. Einen nach wie vor regen Zuspruch fand wieder der im Juni 2008 vom Mineralienverein Freisen herausgegebene Sonderdruck "Glanzlichter aus dem Zentrum der Achate", in welchem die besten jemals in der Region gefundenen Spitzenachate abgebildet sind, die die Besucher dann teilweise auch in natura in der Schauvitrine bewundern konnten. Die Vertreter der Gemeinde Freisen präsentierten mit professioneller Ausstattung sowie detailliertem Informations- und Werbematerial eindrucksvoll die Bestrebungen der politischen Seite, diese Region für den Tourismus attraktiv darzustellen. Neben der Möglichkeit des Mineraliensuchens wurden auch der Achatwanderweg sowie das Freilegen der Basaltrose im Steinbruch Hellerberg als touristische Attraktionen vorgestellt - beide Vorhaben sind noch in der Planungsphase, sollen aber in naher Zukunft realisiert werden. Mit großem Interesse wurde die Ankündigung aufgenommen, dass die Gemeinde Freisen in Verbindung mit dem Mineralienverein zukünftig dem so genannten "Steinvolk" die Möglichkeit bieten wird, ein bis zweimal im Jahr zeitlich begrenzt auf einer eigens dafür bereitgestellten ehemaligen Ackerfläche Mineralien zu schürfen. Einige Sammler waren so euphorisch, dass sie sich sofort in München für diese Aktion gleich namentlich anmelden wollten.Alleinstellungsmerkmal Alle zeigten sich sehr zufrieden mit der Resonanz der Messe, welche auch wiederum unterstreiche, dass die Bestrebungen der Gemeinde, das Alleinstellungsmerkmal "Mineralien in Freisen" weiter auszubauen, in die richtige Richtung gehen. Die Gemeinde werde zunehmend gezielt von Fachpublikum - auch für einen Kurzurlaub - angesteuert, und somit wird weitere Kaufkraft in die Gemeinde gebracht. Die Zusammenarbeit mit dem Mineralienverein Freisen und ihrem Vorsitzenden Rainer Maria Schäfer laufe hervorragend ebenso wie die Zusammenarbeit mit dem Förderverein Deutsche Edelsteinstraße und ihrem Präsidenten Martin Schupp. Die länderübergreifende Zusammenarbeit in der gemeinsamen Vermarktung trage erste Früchte, denn die Besucher der Region fragten nicht nach Ländergrenzen, sondern nach den Möglichkeiten, die die Region zusammenhängend zu bieten habe. red

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