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Das Wir-Gefühl unter den Jägern soll gestärkt werden

Das Wir-Gefühl unter den Jägern soll gestärkt werden

Freisen. Kreisjägermeister Michael Blug berichtete in der Jahresversammlung der Jäger in Freisen von einer starken Vermehrung des Schwarzwildes, aber auch davon, dass die Oberste Jagdbehörde der Bitte, die Schusszeit für Rotwild zu verlängern, nicht entsprochen habe (wir berichteten). Gegenüber 2007 wurde im folgenden Jagdjahr, das am 31. März endet, fast doppelt so viel Schwarzwild erlegt

Freisen. Kreisjägermeister Michael Blug berichtete in der Jahresversammlung der Jäger in Freisen von einer starken Vermehrung des Schwarzwildes, aber auch davon, dass die Oberste Jagdbehörde der Bitte, die Schusszeit für Rotwild zu verlängern, nicht entsprochen habe (wir berichteten). Gegenüber 2007 wurde im folgenden Jagdjahr, das am 31. März endet, fast doppelt so viel Schwarzwild erlegt. 1366 Stück Rehwild und 1252 Füchse wurden geschossen. Hinsichtlich der im Landkreis St. Wendel abgeschafften Jagdsteuer sagte der Kreisjägermeister: "Der Beschluss hatte offensichtlich Signalwirkung für den Stadtverband Saarbrücken und für den Landkreis Neunkirchen." Auch dort gehört die Jagdsteuer, die in der Versammlung als ein Relikt aus längst vergangener Zeit bezeichnet wurde, inzwischen der Vergangenheit an. Der stellvertretende Landesjägermeister Josef Schneider sprach über aktuelle jagdpolitische Themen. Der Beauftragte für Junge Jäger, Jens Lauck aus Remmesweiler, der dieses Amt ganz neu inne hat, versprach in seinem Bericht, sich dafür einzusetzen, dass das Wir-Gefühl unter den Jungen Jägern gestärkt wird. Von den im Jahre 2008 gestarteten Aktionen erwähnte er den Kochabend mit den St. Wendeler Landfrauen, die Exkursion unter dem Thema "Rotwild-Lebensraumprojekt im saarländischen Hochwald", das Schießen in Pirmasens und den Vortrag über das neue Waffenrecht. Am 23. und 24. Mai wird der Umgang mit der Motorsäge und mit dem Freischneider geübt. Im Sommer soll ein Wildacker bestellt und im Oktober auf den Linslerhof die Drückjagdsaison vorbereitet werden. Bei der Bewertung der ausgestellten Rehwildtrophäen wurden drei Preise vergeben. Gold erhielt Robert Stoll aus Neunkirchen/Nahe, Silber Peter Franz aus Bergweiler und Bronze Konrad Funk aus Nohfelden. Welch großes Interesse das Jagdwesen unter den Politikern besitzt, bewiesen an diesem Nachmittag ihre vielen Grußadressen an die Jäger. Das Jagdhornbläserkorps Bohnental wirkte bei der Versammlung mit.

Auf einen BlickDie Ehrungen mit Treuenadeln bei der Tagung der Kreisgruppe St. Wendel der Jäger: 25 Jahre: Volker Bläs (St. Wendel), Heiner Born (Marpingen), Reiner Burger (Nohfelden), Heinz Meier (Nonnweiler), Heinz Reitenbach (Nohfelden), Jürgen Gard (Marpingen). 40 Jahre: Alfons Backes (Tholey), Hermann Feis (Nonnweiler), Wilhelm Gebhard (Nonnweiler), Horst Gessner (Marpingen), Bernd Jung (St. Wendel), Herbert Kirz (St. Wendel), Gerlinde Kunz (Marpingen), Hans-Günter Nikolay (Tholey), Horst Stoll (St. Wendel), Joachim Weustenfeld (Tholey). 50 Jahre: Peter Andres (Tholey), Waldemar Klein (Marpingen), Harald Müller (St. Wendel), Helmut Nachtwey (Nohfelden), Günter Rodenbüsch (St. Wendel), Walter Thiermann (Nohfelden). 60 Jahre: Anton Feltgen (St. Wendel), Günter Jankowicz (Namborn). 65 Jahre: Max Gehlen (Nonnweiler). Verdienstnadel des Deutschen Jagdverbandes in Bronze: Kurt Scherer (Tholey). Bläsertreuenadel in Gold: Jürgen Kuke (Nonnweiler), in Silber Kurt Uhl (Freisen), in Bronze Franz Kissinger (St. Wendel). gtr