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Brunnen in Oberkirchen funktioniert wieder

Brunnen in Oberkirchen wider funktionstüchtig : Wasser marsch in der Brunnenstraße

Im Sommer war der Wasserlauf des Brunnens in der Brunnenstraße unterbrochen.

Oberkirchens Ortsvorsteher Roland Becker erreichten deswegen zahlreiche Anrufe in kürzester Zeit, teilt er nun selbst mit. Nun wurde das Problem gelöst – durch ehrenamtliches Engagement, die Mitarbeiter des Bauhofs sowie der Verwaltung der Gemeinde Freisen. Die Zuleitung von der Brunnenkammer zum Brunnen musste in einem privaten Garten freigelegt werden. Dabei wurde ein beschädigtes Zulaufrohr gefunden. Die Helfer erneuerten das Rohr. Außerdem filmten sie die Zu- und Entwässerungsleitungen der Brunnenkammer zum Brunnen, um eventuelle weitere Schäden feststellen zu können. Damit jedoch noch nicht genug. Alle Wasserleitungen am Brunnenbauwerk wurden nach mehr als 50 Jahren erneuert. Es wurden neue Absperrhähne, Ausflüsse, ein neues Abstellgitter und Anschlüsse aus Edelstahl eingebaut und Edelstahlbleche zur neuen Wasserführung über die Steinstufen montiert.

In diesem Zusammenhang weist Becker ausdrücklich auf die Sauberkeit und Ordnung am Brunnen hin. „Jeder der das Wasser kostenlos entnimmt, sollte vielleicht auch einmal ein Reinigungsgerät mitbringen und während der Füllung die Edelstahlwanne reinigen“, so Becker. Die Reinigung nehme höchstens fünf bis zehn Minuten in Anspruch und entlaste die, die sonst immer den Brunnen reinigen. Durch die neu angeschafften Blumensäulen, die in Zukunft ehrenamtlich bepflanzt und bewässert werden, ergebe sich ein noch ein schöneres Bild.

Der Ortsvorsteher bedankt sich bei Patrick Heinrich, bei Mario Zimmermann, bei Jens Maldener und David Schübel für die Arbeiten, bei Manfred Altenhofer für die jahrelange Reinigung des Brunnens, bei Mitarbeitern des Bauhofes für die Mithilfe bei den Reparaturarbeiten, bei der Verwaltung für die Unterstützung sowie bei den ehrenamtlichen Gärtnerinnen für ihr Engagement. „Nur so können wir auch in Zukunft unseren anerkannten Erholungsort weiter voran bringen und dadurch den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft fördern und erhalten“, sagt Becker abschließend.