Begegnungsfest für Jung und Alt in Eitzweiler

Begegnungsfest : „Altenehrentag ist endgültig vom Tisch“

Die Veranstaltung auf dem Spiel- und Festplatz in der Etzwies war gut besucht. Der Bürgermeister hatte Schecks dabei.

Das Begegnungsfest für Jung und Alt, zu dem der Eitzweiler Ortsrat auf den Spiel- und Festplatz in der Etzwies in Eitzweiler geladen hatte, war stark besucht. Darüber freute sich Ortsvorsteher Gerald Linn und sagte: „Damit ist die herkömmliche Art des Altenehrentages endgültig vom Tisch. Das Zusammenwirken von Jung und Alt funktioniert“. Bei dem Treffen wurden auch kommunalpolitische Themen angesprochen. So regte Ortsvorsteher Linn an, den Containerstandplatz zwischen Asweiler und Eitzweiler in Absprache mit der Gemeindeverwaltung zu schließen. „Dieser Containerstandplatz wird immer mehr zu einer illegalen Müllkippe. Alle bisherigen Maßnahmen brachten in der Vergangenheit keinen Erfolg“, so Gerald Linn. Dagegen hatte Freisensens Bürgermeister Karl-Josef Scheer (SPD) zwei gute Nachrichten zum Begegnungsfest mitgebracht. Einmal den Bewilligungsbescheid des Ministeriums für Inneres, Bauen und Sport über 11 550 Euro für die Sanierung der WC-Anlage für Damen und Herren sowie Fliesen, Heizungs-, Sanitär- und Elektroarbeiten. Der bewilligte Zuschuss beträgt 50 Prozent der angemeldeten Gesamtkosten des Projektes in Höhe von 23 100 Euro. Die zweite gute Nachricht des Freisener Verwaltungschefs war die Mitteilung, dass der Freizeitweg auf der ehemaligen Bahntrasse von Freisen nach Nonnweiler vor der Umsetzung stehe.

Die Singgruppe Eitzweiler unter der Leitung von Erich Jener erfreute Jung und Alt mit ihren Darbietungen. Das Gleiche gilt für die musikalischen Darbietungen von Natalie Hauch und Bernd Diehl. Die Vorsitzende des Heimatvereins Eitzweiler, Sabine Linn, hatte zu dem Fest die bisher in Eitzweiler aufgelegten Heimatkalender und Fotos, die zuvor noch nicht gezeigt wurden, mitgebracht. Die Exponate dokumentieren die Geschichte und Entwicklung von Eitzweiler, seiner Vereine und seiner Menschen. Der Wiedererkennungswert führte zu interessanten Gesprächen zwischen Jung und Alt. Auf dem Begegnungstag ehrten Bürgermeister Scheer und Ortsvorsteher Gerald Linn die ältesten Teilnehmer. Hans Edgar Volkman (86) und Inge Seibert (84) erhielten je einen Gutschein.