1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Freisen

Authentischer Englischunterricht

Authentischer Englischunterricht

Freisen. Ihre erste Aufgabe könnte es sein, die Schüler im Unterricht darüber aufzuklären, dass Großbritannien eben nicht nur aus "England" besteht. Gegen dieses unter den Englisch-Schülern wohl am meisten verbreitete Vorurteil wird sich Kirsty Hutchinson zu wehren wissen

Freisen. Ihre erste Aufgabe könnte es sein, die Schüler im Unterricht darüber aufzuklären, dass Großbritannien eben nicht nur aus "England" besteht. Gegen dieses unter den Englisch-Schülern wohl am meisten verbreitete Vorurteil wird sich Kirsty Hutchinson zu wehren wissen. Die junge Dame ist nämlich eine waschechte Schottin und arbeitet derzeit an der Erweiterten Realschule Freisen als Fremdsprachenassistentin. Bis Mai nächsten Jahres wird sie hier, wie auch zeitweilig an der Gesamtschule Türkismühle, im Englisch-Unterricht der verschiedenen Klassenstufen nicht nur Gast sein, sondern gegenüber den Schülerinnen und Schülern eine durchaus aktive Rolle als Fremdsprachen-Lehrerin übernehmen. Die Aufgabe, im Saarland als Fremdsprachenassistentin wirken zu können, hat für die junge Schottin, die auf einer Insel der Inneren Hebriden geboren ist und an der University of Strathclyde in Glasgow studiert, gleichzeitig den Vorteil, dass sie selbst mehr Praxis in der deutschen Sprache bekommt. Kirsty studiert Deutsch und Französisch, hat. Bislang hat sie aber ausbildungsbedingt mehr Übung darin, deutsche und französische Texte zu schreiben als zu sprechen. Der Aufenthalt im Nordsaarland ist nicht der erste längere Kontakt mit dem Land, dessen Sprache sie studiert. Kirsty war schon einmal als Austauschschülerin für vier Monate in Mainz. Dass sie während ihres Deutschland-Aufenthaltes auch einen Einblick in die Sitten und Gebräuche des Landes bekommen wird, wurde Kirsty Hutchinson schon am ersten Freisener Schultag deutlich. Schulleiter Rolf Mohr überreichte ihr, wie es am ersten Schultag bei uns eben so üblich ist, eine mit Süßigkeiten gefüllte Schultüte. Vielleicht wird sich Kirsty in den nächsten Monaten dafür revanchieren, indem sie den Freisener Schülern und Lehrern noch einige Bräuche aus Schottland nahebringt. Zumindest ließ sie durchblicken, dass es an ihrer Universität üblich ist, dass man drei Wochen im Jahr an der University of Strathclyde darauf verwendet, schottische Tänze einzuüben und dieses Brauchtum zu pflegen. red