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8:3! Freisen dreht nach „katastrophalem Beginn“ gewaltig auf

8:3! Freisen dreht nach „katastrophalem Beginn“ gewaltig auf

Fußball-Verbandsligist FC Freisen hat am Sonntag im Topspiel vor 350 Fans den SV St. Ingbert mit 8:3 besiegt. "Für die Zuschauer war das ein tolles Spiel, für beide Trainer weniger", sagte FCF-Trainer Christian Schübelin.

Eine derartige Achterbahnfahrt habe er auf der Trainerbank bislang selten erlebt.

"Wir haben katastrophal angefangen", meckerte er. Zwei Stellungsfehler bei Diagonalbällen in seiner wegen Rotsperren umgebauten Defensivabteilung nutzten die St. Ingberter binnen acht Minuten zur 2:0-Führung. "Danach mussten wir kurz Luft holen, bis wir wieder ins Spiel fanden", so der Trainer. Nach präzisem Zusammenspiel verkürzte Janis Weingarth zum 1:2 (16. Minute), Co-Trainer Sebastian Schad (22.) glich mit seinem ersten Saisontreffer zum 2:2 aus. "Daraufhin passiert uns der dritte Stellungsfehler nach dem gleichen Muster", ärgerte sich Schübelin über den 3:2-Führungstreffer der Gäste durch Lars Weber (32.). Die hielt keine 120 Sekunden, dann traf erneut Schad zum 3:3-Ausgleich. "Ab diesem Zeitpunkt wurden wir im Offensivspiel immer stärker", freute sich Schübelin. In zwei gut angelegten Angriffen schossen Schad (38.) und Patrick Clos (39.) den FCF noch vor dem Wechsel mit 5:3 in Führung. "Die zweite Halbzeit ist fußballerisch klar an uns gegangen", fand Schübelin. Clos mit seinen Saisontoren acht und neun sowie Danny Antonic (69.) schraubten das Endergebnis auf 8:3 nach oben.

In der Tabelle steht der Verbandsliga-Rückkehrer nun hinter Spitzenreiter Habach auf Platz zwei. "Der Spieltag ist für uns gelaufen, aber die erste Halbzeit hat gezeigt, dass wir noch Zeit brauchen, um uns in der Liga zu akklimatisieren", betonte der Trainer. Am Sonntag, 15 Uhr, steht für den FCF beim FC Homburg II das dritte Spitzenspiel hintereinander an. Der FCH II spielte am Wochenende 2:2-Unentschieden bei Spitzenreiter Habach.