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Finanzielle Gleichstellung von Frauen ist Thema eines Vortrags

Katholische Erwachsenenbildung : Finanzielle Gleichstellung von Frauen ist Thema

Expertin erklärt, wieso Frauen in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert sind und wie sie im Zuge von Familiengründungen ihre eigenständige Existenzsicherung aufrechterhalten können.

Die Katholische Erwachsenenbildung im Bistum Trier und die Evangelische Akademie im Rheinland laden in der Reihe „After-Work-Gespräch“ am Dienstag, 29. Juni, 19 Uhr, zu einem Online-Gespräch. „Frauen sind seit vielen Jahren Bildungsgewinnerinnen. Dennoch sind sie in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert und können im Zuge von Familiengründungen ihre eigenständige Existenzsicherung nicht immer aufrechterhalten“, sagt eine Sprecherin. Sie würden einen großen Teil der unbezahlten Haus-, Erziehungs- und Pflegearbeit übernehmen, seien überdurchschnittlich oft in Teilzeit beschäftigt oder suchten nach einer unterbrochenen Erwerbsbiografie einen adäquaten beruflichen Anschluss.

„Der Weg zur finanziellen Gleichstellung von Frauen führt zum einen über die Veränderung der strukturellen Rahmenbedingungen. Andererseits über die individuelle Ebene zu den Themen Rollenverteilung, Finanzplanung und Vermögensaufbau“, ist die Sprecherin überzeugt. Im Impulsvortrag zeigt die Soziologin  Birgit Happel typische Wechselwirkungen und Fallstricke in Bezug auf weibliche Finanzen. Sie will Frauen bestärken, ihre Erwerbs- und Finanzbiografien in Einklang zu bringen und sich einen Vermögensgrundstock aufzubauen. Happel ist Sozialwissenschaftlerin und beschäftigt sich mit  Chancengerechtigkeit und Finanzpsychologie. Ihren Blick schärfte sie in der Wertpapierberatung einer Großbank und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Geld und Lebensgeschichte.

Die Teilnahme kostet fünf Euro. Anmeldung und weitere Infos unter www.anmelden-keb.de/57548.