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Einige Einsätze gab es für die Feuerwehren im Landkreis St. Wendel

Feuerwehr-Einsätze im Landkreis St. Wendel : Brennender Topf und Frontalzusammenstoß

Für die Feuerwehren im Landkreis war es ein einsatzreicher Montag.

Der Start in die neue Woche ist für die Feuerwehren im Landkreis St. Wendel arbeitsreich verlaufen. Innerhalb von drei Stunden gingen am Montagmorgen vier Einsatzmeldungen bei den Helfern ein. Diese hatten überwiegend mit Feuer zu tun, einmal rückten die Einsatzkräfte zu einem Unfall aus. Am Nachmittag ging es weiter: eine verletzte Person, eine brennende Hecke, eine Ölspur auf der L 135 bei Nohfelden sowie ein Containerbrand beschäftigten die Retter. Kreisbrandinspekteur Dirk Schäfer gibt einen Überblick der Ereignisse.

Gegen 7 Uhr gab es den ersten Alarm. Für die Löschbezirke Alsweiler und Marpingen ging es in die Hofstraße nach Alsweiler. „Dort galt es Glutnester einer Grillstelle vom Vortag abzulöschen, da eine Ausbreitungsgefahr bestand“, schildert Schäfer. Nach einer halben Stunde war alles erledigt, die Feuerwehrleute konnten wieder abrücken.

 Auf der L 122 zwischen Freisen und Oberkirchen ist es am Montag zum Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos gekommen.
Auf der L 122 zwischen Freisen und Oberkirchen ist es am Montag zum Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos gekommen. Foto: Dirk Schäfer

Elf Minuten später ging der nächste Alarm ein. Dieses Mal für den Löschbezirk Freisen. Auf der Landstraße 122 zwischen Freisen und Oberkirchen war es zu einem Unfall gekommen. Im so genannten Bermudadreieck stießen zwei Autos frontal zusammen. „Die beiden Fahrzeuginsassen wurden glücklicherweise nur leicht verletzt“, berichtet Schäfer. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und fing auslaufende Betriebsstoffe auf. Während der Unfallaufnahme war die Straße gesperrt. Der Einsatz konnte nach rund zwei Stunden beendet werden.

Einige Einsätze gab es für die Feuerwehren im Landkreis St. Wendel
Foto: Dirk Schäfer

Kaum waren die Kollegen in Freisen eingerückt, ging es für den  Löschbezirk Oberthal-Gronig in die Scheuerbergerstraße in Oberthal. Dort hatte eine Anwohnerin der Leitstelle in Saarbrücken gegen 9.30 Uhr Rauch gemeldet. Wie sich herausstellte, entstand dieser durch das Verbrennen von Grünschnitt. „Das Ablöschen übernahm der Besitzer selbst. Somit konnte der Einsatz nach wenigen Minuten beendet werden“, so der Kreisbrandinspekteur.

Einige Einsätze gab es für die Feuerwehren im Landkreis St. Wendel
Foto: Dirk Schäfer

Wiederum wenige Minuten später, um 9.37 Uhr, gingen auf der Integrierten Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg Notrufe über einen Küchenbrand in der Brückenstraße in Hasborn-Dautweiler ein. „Die Bewohnerin konnte das bereits stark verrauchte Haus noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen“, schildert Schäfer. Ursprung des Qualms war in diesem Fall ein brennender Topf, der auf dem Herd stand. „Durch das vorbildliche und umsichtige Handeln der Bewohnerin und den Versuch, mit einer Löschdecke den Brand einzudämmen, sowie das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte größerer Schaden verhindert werden“, bilanziert Schäfer. Mit einer Wärmebildkamera wurde noch einmal der Brandbereich kontrolliert und anschließend das Gebäude vom Rauch befreit. Die Bewohnerin musste zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Einsatz waren hier die Löschbezirke Hasborn-Dautweiler, Scheuern-Neipel, Überroth, Bergweiler-Sotzweiler, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

 Nachlöscharbeiten an einer Grillstelle vom Vortrag standen für den Löschbezirk Alsweiler am Montagmorgen an.
Nachlöscharbeiten an einer Grillstelle vom Vortrag standen für den Löschbezirk Alsweiler am Montagmorgen an. Foto: Dirk Schäfer

Nach einigen Stunden der Ruhe ging es dann am Nachmittag weiter. Um 13.36 Uhr schrillten die Melder beim Löschbezirk Bliesen. Für die Einsatzkräfte ging es zu einer brennenden Hecke Im Zähngert in Bliesen. Wie Schäfer schildert, hatten Anwohner das Feuer bereits eingedämmt. Somit erledigten die Feuerwehrleute noch Nachlöscharbeiten.

Einige Einsätze gab es für die Feuerwehren im Landkreis St. Wendel
Foto: Dirk Schäfer

Gegen 15 Uhr forderte die Polizei die Feuerwehr an, da sich auf der Fahrbahn der L 135 zwischen Nohfelden und Türkismühle über 400 Meter eine Ölspur erstreckte. „Diese lag unübersichtlich im Kurvenbereich“, präzisiert Schäfer. Und stellte vor allem für Motorradfahrer eine Gefahr dar. Daher sicherte die Feuerwehr ab. Danach übernahm eine Fachfirma die Reinigung.

„Einen schwierigen und langwierigen Rettungseinsatz“ gab es laut Schäfer in Lindscheid zu bewältigen. Dort war ein 72-jähriger Mann bei Gartenarbeiten aus noch unbekannten Gründen mit seinem Bein in eine Ackerfräse geraten. „Das Bein wurde dabei eingeklemmt“, schildert der Kreisbrandinspekteur. Gegen 16 Uhr ging der Alarm ein. Gut eine Stunde waren die Feuerwehrleute vor Ort, ehe der Verletzte mit dem Rettungshubschrauber aus Luxemburg abtransportiert und in eine Klinik geflogen werden konnte. „Die Rettung hat den Einsatzkräften einiges abverlangt“, sagt Schäfer. Ausgerückt waren die Löschbezirke Lindscheid, Scheuern, Überroth-Niederhofen, Sotzweiler-Bergweiler und Tholey sowie der Rettungswagen aus dem Bohnental und der Notarzt aus Wadern.

Gegen 18 Uhr rückte der Löschbezirk Primstal laut Schäfer zu einem Containerbrand aus. Nahe des Naturbads sind gleich mehrere solcher Entsorgungsbehältnisse für Papier und Pappe aufgestellt.