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Ein Winterbacher Urgestein wird 80 Jahre

Ein Winterbacher Urgestein wird 80 Jahre

Winterbach. Drei Jahrzehnte hat Lothar Wiesen die Geschicke Winterbach mitgeprägt. Jetzt feierte er seinen 80. Geburtstag. Ortsvorsteher Gerhard Weiand erklärte bei der Gratulationscour, sein Vorgänger und Ehrenortsvorsteher Lothar Wiesen habe mehr als seine Bürgerpflicht getan. "Er war mit Leib und Seele Kommunalpolitiker

Winterbach. Drei Jahrzehnte hat Lothar Wiesen die Geschicke Winterbach mitgeprägt. Jetzt feierte er seinen 80. Geburtstag. Ortsvorsteher Gerhard Weiand erklärte bei der Gratulationscour, sein Vorgänger und Ehrenortsvorsteher Lothar Wiesen habe mehr als seine Bürgerpflicht getan. "Er war mit Leib und Seele Kommunalpolitiker. Lothar Wiesen ist ein fairer, wenn auch nicht immer bequemer Zeitgenosse gewesen, der nie seine eigene Person in den Vordergrund stellte, sondern sich für die Belange seiner Mitbürger einsetzte", sagte Weiand.Wiesen gründete 1955 den CDU-Ortsverband mit und wurde 1960 erstmals in den Gemeinderat Winterbach und 1968 zum Bürgermeister gewählt. Zu seiner Amtszeit wurden 1970 die Leichenhalle, 1972 die Umkleidekabinen am Sportplatz und 1973 die Mehrzweckhalle gebaut. Unter Wiesens Regie schlossen sich 1973 auch die Vereine zur Interessengemeinschaft zusammen. Stets habe sich Wiesen für die Belange der Winterbacher Vereine, Verbände und Organisationen eingesetzt. Die Gebiets- und Verwaltungsreform 1974 beendete die selbständige Gemeinde Winterbach. Sie wurde Stadtteil der Kreisstadt St. Wendel. Nach der ersten Kommunalwahl im Mai 1974 wurde Wiesen erstmals zum Ortsvorsteher gewählt, drei Mal wiedergewählt und war auch von 1974 bis 1994 Beigeordneter der Stadt St. Wendel. Die politische Kariere beendete er 1994 als Ortsvorsteher und 1999 als Mitglied des Stadtrates. Während dieser Zeit bekleidete er auch einige Jahre das Amt des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden. Als Vorsitzender des einheimischen Sportvereins engagierte er sich ebenso, wie als Vorsitzender der Jagdgenossenschaft. So hat er in all den Jahren in seinem kommunalpolitischen Leben das mit Bedacht angesteuert, was er für gut und richtig hielt. Sein offenes Ohr für die kleinen Sorgen der Bürger verschaffte ihm Anerkennung der Bevölkerung über die Parteigrenzen hinweg. red