Ehrenamtler als Sprachrohr behinderter Mitbürger

Ehrenamtler als Sprachrohr behinderter Mitbürger

Namborn/Baltersweiler. Johann Schwan (Foto: Privat) ist der neue ehrenamtliche Behindertenbeauftragte in der Gemeinde Namborn. Der 57-jährige Bundeswehrbeamte beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Idar-Oberstein, Servicecenter Baumholder, wurde vom Namborner Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend in dieses Amt gewählt

Namborn/Baltersweiler. Johann Schwan (Foto: Privat) ist der neue ehrenamtliche Behindertenbeauftragte in der Gemeinde Namborn. Der 57-jährige Bundeswehrbeamte beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Idar-Oberstein, Servicecenter Baumholder, wurde vom Namborner Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend in dieses Amt gewählt.Wie Namborns Bürgermeister Theo Staub erklärte, war das Ehrenamt öffentlich ausgeschrieben worden. Darauf gingen zwei Bewerbungen ein. Der Rat entschied sich in offener Wahl mit den Stimmen der CDU und der FLN bei Stimmenthaltung des SPD-Ratsmitgliedes Monika Scharwath, (Baltersweiler) für Johann Schwan. Die SPD-Ratsfraktion hatte mit Unterstützung der Linken Marietta Scheib aus Furschweiler für dieses Amt favorisiert. Die bisherige Behindertenbeauftragte der Gemeinde, Sylvia Schwan, stand nach zwei Amtsperioden aus zeitlichen Gründen, wie sie sagte, nicht mehr zur Verfügung. Bürgermeister und Gemeinderat dankten ihr für ihr ehrenamtliches Engagement. Johann Schwan sagte: " Ich werde das Amt meiner Tochter gerne weiterführen und freue mich, für die Bedürfnisse behinderter Menschen tätig sein zu können". Die Tätigkeit des Behindertenbeauftragten ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt. Er ist verpflichtet, dem Gemeinderat zur Mitte und zum Ende seiner Amtszeit über seine Tätigkeit zu berichten. Der Rat entscheidet nach zwei Jahren darüber, ob seine Amtszeit verlängert wird.

Namborns Bürgermeister Theo Staub verwies in der Sitzung auf die vom Rat beschlossene Satzung zum Saarländischen Behindertengleichstellungsgesetz (SBGG) und umriss die Aufgaben des Behindertenbeauftragten. Danach berät der Beauftragte unter anderem die Gemeinde in allen Angelegenheiten, die behinderte Bürger betreffen. Der Behindertenbeauftragte erhält von der Gemeinde eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro. se