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Dörrenbach auf brandneuer roter Asche

Dörrenbach auf brandneuer roter Asche

Dörrenbach. Die SF Dörrenbach aus der Fußball-Kreisliga B St. Wendel haben in dieser Spielzeit zu Hause noch keinen Punkt geholt und kein Tor geschossen. Hört sich dramatisch an - ist es aber eigentlich nicht. Denn die Sportfreunde haben in dieser Saison erst ein Heimspiel absolviert (0:7 gegen den SV Gehweiler)

Dörrenbach. Die SF Dörrenbach aus der Fußball-Kreisliga B St. Wendel haben in dieser Spielzeit zu Hause noch keinen Punkt geholt und kein Tor geschossen. Hört sich dramatisch an - ist es aber eigentlich nicht. Denn die Sportfreunde haben in dieser Saison erst ein Heimspiel absolviert (0:7 gegen den SV Gehweiler). Alle anderen Partien bestritt Dörrenbach wegen der Renovierung des Sportplatzes auswärts. Für 100000 Euro, die von der Stadt St. Wendel getragen wurden, erhielt der Hartplatz der Kicker eine neue Decke. Entgegen dem Branchen-Trend, Naturrasen- oder Kunstrasenplätze zu bauen, entschieden sich die Verantwortlichen in Dörrenbach dafür, weiter auf brauner Asche zu spielen. Manfred Linxweiler, seit 1994 Vorsitzender des Vereins, erklärt warum: "Ein Kunstrasenplatz war für uns nicht zu finanzieren. Natürlich haben wir uns dann auch mit dem Thema Naturrasen beschäftigt. Bei einem solchen Platz hätten wir aber auch hohe Folgekosten gehabt und hätten viele Spiele und Trainingseinheiten auf einem Ausweichplatz austragen müssen." Linxweiler erklärt weiter: "Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass eine Renovierung des Hartplatzes die beste Lösung ist."Platz acht ist das ZielAn diesem Sonntag um 14.30 Uhr trifft seine Mannschaft im zweiten Spiel auf dem sanierten Sportplatz auf den TuS Mainzweiler. Dann soll der erste Heimsieg eingefahren werden. Denn mit neun Punkten nach der Vorrunde und dem drittletzten Tabellenplatz (Rang zwölf) sind die Sportfreunde nicht zufrieden. "Wir wollen versuchen, bis zum Saisonende auf den achten Platz zu klettern", erklärt Linxweiler. Dort steht der kommende Gegner aus Mainzweiler, der fünf Punkte mehr als Dörrenbach auf dem Konto hat. Für Dörrenbachs Spielertrainer Jörg Schmitt wird die Begegnung übrigens das letzte Spiel als Verantwortlicher bei den Sportfreunden gegen diesen Gegner sein. Schmitts' zum Saisonende auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert. "Wir sind zu dem Entschluss gekommen, in der kommenden Saison etwas Neues machen zu wollen", sagt Linxweiler. "Der Nachfolger von Schmitt steht schon fest. Wer es sein wird, werde ich aber erst in der Winterpause verraten", erklärt der Vorsitzende. sem