Die richtige Hilfe für Ehrenämtler

Die richtige Hilfe für Ehrenämtler

Winterbach. Der VdK Ortsverband Winterbach hatte in Zusammenarbeit mit der Ehrenamtsbörse des Landkreises St. Wendel zu einer Informationsveranstaltung über das Ehrenamt eingeladen. René Hissler von der Landesarbeitsgemeinschaft "Pro Ehrenamt" referierte auch über Versicherungs- und Haftungsfragen. Viele Ehrenämtler seien bei Unfällen nicht richtig informiert

Winterbach. Der VdK Ortsverband Winterbach hatte in Zusammenarbeit mit der Ehrenamtsbörse des Landkreises St. Wendel zu einer Informationsveranstaltung über das Ehrenamt eingeladen. René Hissler von der Landesarbeitsgemeinschaft "Pro Ehrenamt" referierte auch über Versicherungs- und Haftungsfragen. Viele Ehrenämtler seien bei Unfällen nicht richtig informiert. Die erste Vorgehensweise im Versicherungsfall entscheide, ob die Berufsgenossenschaft, die Haftpflichtversicherung oder die Unfallversicherung Leistungen erbringen muss. Werde ein Helfer im Ehrenamt verletzt, sei die Berufsgenossenschaft für die Regulierung des Schadens zuständig. Dabei sei bei der Meldung des Unfalles oder einer Berufskrankheit wichtig, dass während der Tätigkeit im Ehrenamt der Vorfall entstanden ist und bei der Behandlungsaufnahme dies deutlich dokumentiert wird. Dadurch werde schon zu Beginn des Heilverfahrens die Berufsgenossenschaft eingeschaltet. Damit die gemeinnützig tätigen Ehrenamtler immer versichert sind, hat das Saarland eine pauschale Unfallversicherung für diese abgeschlossen. Weiter wurden die richtigen Maßnahmen bei gelegentlichen Hilfen, Mini-Jobs und Midi-Jobs erklärt. redInfos über den VdK Winterbach bei der Vorsitzenden Ruthilde Böning, Telefon (0 68 51) 44 29, und Karl-Martin Wagner, Telefon (0 68 51) 33 39.

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