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Die Grügelborner Aufstiegs-Euphorie ist verflogen

Die Grügelborner Aufstiegs-Euphorie ist verflogen

Grügelborn. Der SV Grügelborn braucht dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis. Der Aufsteiger in die Fußball-Landesliga Nordost ist nach zwei Siegen zum Saisonauftakt in den letzten fünf Liga-Begegnungen ohne Sieg geblieben - und dadurch in der Tabelle auf den 13. Platz abgerutscht. Nur noch einen Zähler beträgt der Vorsprung der "Adler" aus Grügelborn auf die Abstiegsplätze

Grügelborn. Der SV Grügelborn braucht dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis. Der Aufsteiger in die Fußball-Landesliga Nordost ist nach zwei Siegen zum Saisonauftakt in den letzten fünf Liga-Begegnungen ohne Sieg geblieben - und dadurch in der Tabelle auf den 13. Platz abgerutscht. Nur noch einen Zähler beträgt der Vorsprung der "Adler" aus Grügelborn auf die Abstiegsplätze. "Die Aufstiegs-Euphorie bei uns ist dahin", hat Spielertrainer Roland Rein vor dem Heimspiel an diesem Samstag um 17.30 Uhr gegen Mitaufsteiger FC Niederlinxweiler festgestellt. "Beim FCN ist dieser Aufstiegsschwung dagegen noch da, wie die letzten Ergebnisse bewiesen haben", so Rein weiter. Niederlinxweiler sorgte unter anderem im Pokal mit einem 2:1 gegen Saarlandligist Röchling Völklingen für Schlagzeilen. Am vergangenen Sonntag bezwang die Mannschaft von Trainer Dirk Böffel den SV Rohrbach mit 4:3. Damit hat der FCN jetzt drei Zähler mehr als Grügelborn auf dem Konto und liegt auf dem elften Tabellen-Platz. Und jetzt auch noch das: Vor dem Duell gegen den Mitaufsteiger gehen Grügelborn die Offensivspieler aus. Spielertrainer Rein und Christian Konnerth können wegen Muskelfaserrissen nicht auflaufen. Manuel Schu ist wegen einer Rippenprellung zum Zuschauen gezwungen, und Andreas Schneider befindet sich im Urlaub. "Ich weiß noch nicht, wenn ich vorne reinstellen werde", schüttelte Rein am Tag vor dem Spiel den Kopf. Trotz der Personalprobleme fordert er von seiner Elf vor allem eines, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren: "Wir müssen Leidenschaft und Engagement zeigen", erklärt Rein. Das Engagement von einigen Spielern vermisste er zuletzt auch, wenn es ums Training ging. "Da waren nicht immer alle da", bemängelt Rein. Nicht nur deshalb denkt er, dass für seine Elf das Ziel nur Ligaverbleib lauten kann: "Ich habe auch noch nie etwas anderes behauptet", stellt Rein klar. sem