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Das Ochsitorium sorgte für Stimmung

Das Ochsitorium sorgte für Stimmung

St. Wendel. Zum vierten Male in Folge gestaltete das "Ochsitorium" im Gasthaus "Zum Ochsen" gemeinsam mit den Altstadtfreunden St. Wendel einen humoristischen Abend. Im ersten Teil blickte Gerd Weber auf das Vereinsgeschehen 2008 zurück. Karl Heindl zeigte sich den ganzen Abend über als Schnellzeichner von seiner allerbesten künstlerischen Seite

St. Wendel. Zum vierten Male in Folge gestaltete das "Ochsitorium" im Gasthaus "Zum Ochsen" gemeinsam mit den Altstadtfreunden St. Wendel einen humoristischen Abend. Im ersten Teil blickte Gerd Weber auf das Vereinsgeschehen 2008 zurück. Karl Heindl zeigte sich den ganzen Abend über als Schnellzeichner von seiner allerbesten künstlerischen Seite. Das "Ochsitorium" präsentierte Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm. Heike Friedrichs startete als "Gewinnerin einer Kreuzfahrt". Max Düpré berichtete von seinen Einkaufserlebnissen in einem großen, einheimischen Supermarkt. "Verkehrsstau mit dem Einkaufswagen" und blank liegende Nerven, wenn der vorherige Kunde sich bei der Metzgereiverkäuferin durchfragt, wie jenes und dies schmeckt. "Wie im wahren Leben!", kommentierte ein Zuhörer. Sie steigern sich von Jahr zu Jahr mit ihren hintergründigen Texten - die "Oxifoniker" (Günter Natus, Max Düpré, Gerald Wind, Hans Gerecht, Josef H. Fischer, Jürgen Johann). Die hohe Politik, speziell "die Selbstherrlichkeit der CSU" und "Frau Ypsilanti, die rote Maid", bekamen ebenfalls ihr Fett weg. Den gelungenen Schlusspunkt des Abends setzte der "Nachtwächter" (Josef H. Fischer), der bei seinem Rundgang durch die Stadt wieder allerlei Schalkereien entdeckt hatte. red