Darf Kallus für Winterbach spielen oder nicht?

Winterbach. Anfang März übernahm Daniel Kallus das Traineramt beim Fußball-Landesligisten SF Winterbach (derzeit Tabellen-13.) vom zurückgetretenen Björn Tarillon. Nach etwas mehr als 14 Tagen im Amt hat sich der neue Übungsleiter jetzt einen ersten Eindruck von seinem Team verschafft. Sein Urteil: "Wir haben spielerisch eine richtig gute und junge Mannschaft

Winterbach. Anfang März übernahm Daniel Kallus das Traineramt beim Fußball-Landesligisten SF Winterbach (derzeit Tabellen-13.) vom zurückgetretenen Björn Tarillon. Nach etwas mehr als 14 Tagen im Amt hat sich der neue Übungsleiter jetzt einen ersten Eindruck von seinem Team verschafft. Sein Urteil: "Wir haben spielerisch eine richtig gute und junge Mannschaft. Das Einzige, was fehlt, sind erfahrene Spieler, die die Jungs führen." Mit seiner Erfahrung könnte der langjährige Saarlandliga-Spieler Kallus auf dem Platz die angesprochene Führungsrolle übernehmen - noch ist aber nicht klar, ob er in dieser Saison noch für seinen neuen Club auflaufen darf.Der 33-Jährige hat zwar seinen Vertrag bei seinem alten Verein, der SG Noswendel-Wadern, aufgelöst. Trotzdem darf er normalerweise nicht als Spieler nach Winterbach wechseln, da die Transferperiode seit dem 31. Januar zu Ende ist. Allerdings gibt es in den Statuten eine Hintertür. Wenn ein Spieler ein halbes Jahr nicht mehr für den bisherigen Club gespielt hat, kann er auch außerhalb der Wechselperiode wechseln. Kallus hat zwar ein halbes Jahr kein Pflichtspiel für Noswendel-Wadern mehr gemacht, in zwei Freundschaftsspielen kam er aber zum Einsatz. Jetzt muss geklärt werden, ob diese Freundschaftsspiele bei der Berechnung des halben Jahres zählen oder nicht. "Wir haben das Wechselformular beim Verband eingereicht, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen", erzählt Kallus. Auf jeden Fall zuschauen muss er aber am Sonntag. Dann empfängt Winterbach um 15 Uhr den Tabellen-Sechsten TuS Rentrisch. sem