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Damit zusammen leben leichter wird

Damit zusammen leben leichter wird

Walhausen. Die Walhauser Frauen des Landfrauenvereines von Mosberg-Walhausen, der in diesem Jahr als ältester Ortsverein des größten eigenständigen Frauenverbandes des Saarlandes im Kreis St

Walhausen. Die Walhauser Frauen des Landfrauenvereines von Mosberg-Walhausen, der in diesem Jahr als ältester Ortsverein des größten eigenständigen Frauenverbandes des Saarlandes im Kreis St. Wendel sein 40-jähriges Bestehen feiern kann, haben ihren Erlös des Latwergkochens bei den Walhauser Köhlertagen 2008 und von Grombeerwaffeln, Kaffee und Kuchen bei Weihnachtsmärkten im Ortsteil Walhausen in Form von Spenden übergeben. Empfänger bei der Übergabe durch die Vorsitzende Marianne Sell im Rathaus der Gemeinde Nohfelden waren der Förderverein zur Integration von behinderten Menschen, vertreten durch den Behindertenbeauftragten der Gemeinde Herbert Meier, und die Ansprechpartnerin des Kinderhospizdienstes Saar Beate Leonhard-Kaul.Wie Herbert Meier den spendenden Landfrauen aus Walhausen erläuterte, unterstütze der Förderverein damit zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Integration behinderter Menschen in der Gemeinde Nohfelden. Dazu zählten gemeinsame sportliche Aktivitäten wie Fußball mit behinderten und nicht behinderten Kindern und Jugendlichen beim FC Walhausen, Ballspiel bei der VHS in Gonnesweiler oder gemeinsames Klettern in Braunshausen. Die Kostenübernahme bei der Herausgabe der jährlich erscheinenden Netzwerkbroschüre sowie bei Integrationsarbeitskreisen, bei Eintrittsgeldern für Kino-, Theater-, Museumsbesuche oder Stadtführungen ermöglicht die gemeinsame Teilnahme von Behinderten und Nichtbehinderten. Bei allen diesen Aktionen steht das Motto im Vordergrund, das auch die Fußballtrikots der Aktion ziert: Das "Wir" zählt.Wie Beate Leonhard-Kaul vom Kinderhospizdienst Saar berichtete, leiste diese Einrichtung Hilfe für Familien mit schwerkranken Kindern und Jugendlichen mit dem Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.Das geschehe mit einem vernetzten Beratungs- und Begleitungsangebot durch ein Team aus haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern. Ehrenamtliche Mitarbeiter leisteten den regelmäßigen Besuchsdienst bei den betroffenen Kindern, ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern. Das Angebot des Kinder-Hospizdienstes Saar sei für die betroffenen Familien kostenlos. Finanziert werde es überwiegend durch Spenden.Zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar präsentiert sich dieser Dienst von 9.30 bis 20 Uhr im Saarpark-Center Neunkirchen. redWeitere Infos gibt es unter der Telefonnummer (0 68 21) 10 41 76 sowie über info@Kinderhospizdienst-Saar.de.